Immer noch aktuell: Die Elternpetition

Antwort-Petitionsausschuss

Vor kurzem haben wir mit folgendem Begleitschreiben (siehe unten) noch einmal 40 Unterschriften für die Petition von Michaela Skott nach Berlin geschickt. Wir haben eigentlich gar nicht damit gerechnet, aber wir haben tatsächlich ein Antwortschreiben bekommen (im Bild).

Wenn Ihr die Petition auch zeichnen wollt, findet Ihr hier Infos dazu: Nächste Runde für die Elternpetition.
Ihr könnt Euch natürlich auch einfach nur eine Seite der Petitionsliste ausdrucken, dort unterschreiben und das Blatt nach Berlin schicken. Jeder Brief bringt unsere Sache in Erinnerung, jede Unterschrift bringt uns dem Ziel näher!

Download (PDF): Einzelseite Petitionsliste
(Quelle: Dropbox Elternprotest Münster)

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Anlage erhalten Sie rund 40 weitere Unterschriften zur Sicherstellung der freien Wahl des Geburtsortes sowie einer Geburtsbegleitung im Schlüssel von 1:1 (Petition Nr. 51 168).

Der Kabinettsbeschluss vom 17. Dezember 2014 ist uns bekannt. Er greift jedoch nicht weit genug, um das Anliegen der Petition zu erfüllen. Wir fordern mit dieser Petition einen Systemwechsel in der Geburtshilfe, der Familien und Geburtshelfern zugute kommt. Der aktuelle Beschluss ist aus unserer Sicht allenfalls eine kurzfristige Teillösung für die bestehenden Probleme der geburtshilflichen Versorgung in Deutschland. Weiterhin wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen, ob die Höhe der Hebammenhaftpflichtprämien dadurch wirklich stabil bleibt.

Nach wie vor arbeiten Versicherungsunternehmen gewinnorientiert, und es ist nicht anzunehmen, dass der Beschluss die Hebammen tatsächlich entlastet. Bis eine Wirkung eintritt, werden viele weitere Hebammen die Geburtshilfe oder gar ihren Beruf aufgeben. Die Versorgungslage wird sich dadurch weiterhin verschlechtern. Wo bleibt die Perspektive oder der Anreiz, diesen Beruf überhaupt zu ergreifen? Wie können zukünftige Eltern sichergehen, dass sie ihren Kindern einen guten Start ins Leben ermöglichen können?

Schon heute gibt es nicht ausreichend Hebammen. Eine flächendeckende Versorgung muss besonders im ländlichen Raum gefördert werden. Unserer Meinung nach wird durch den Beschluss das „Hebammensterben“ nicht gestoppt, sondern lediglich in die Länge gezogen.

Wir als Eltern verlieren unser Vertrauen in die Politik, wenn die Bundesregierung keine weiteren Schritte einleitet, um für Frauen in ihrer besonderen Situation und für unsere neuen Erdenbürger eine geburtsfreundliche Infrastruktur zu schaffen.

Elternprotest Düsseldorf und Umgebung

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