5. Mai – Düsseldorf: Demo am Welthebammentag

„Es reicht!“ sagen die Hebammen – auch uns Eltern reicht es schon lange!

Am 5. Mai ruft der Landesverband der Hebammen Nordrhein-Westfalen e.V. zur Demo in Düsseldorf auf. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Hebammen, Mütter und Familien: Partnerschaft fürs Leben!“. Am Welthebammentag wollen wir Eltern die Hebammen in ihrer Forderung nach würdevollen (Arbeits-) Bedingungen während der Geburten unserer Kinder unterstützen und gemeinsam mit ihnen auf die Straße gehen.

Los geht es ab 11 Uhr auf dem Burgplatz (Demo + Kundgebung von 11.30 Uhr bis 13 Uhr)

Alle weiteren Infos zur Veranstaltung findet Ihr auf www.hebammen-nrw.de.

Packt eure Kinder ein und kommt zum Burgplatz! Gemeinsam für eine #sichereGeburt!

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Tabubruch: March of Roses thematisiert Missstände im Kreißsaal

March_of_Roses

Am Sonntag, 6. März lädt Mother Hood e.V. in einem Bündnis aus Eltern, Hebammen und Geburtshelfern zum „March of Roses“ gegen Geringschätzung und Gewalt während der Geburt ein. Start ist 12 Uhr auf dem Düsseldorfer Burgplatz.

Die Rose als Symbol des Protestmarsches steht für die Würde, Schönheit und Verletzlichkeit der Frau. Aus diesem Grund sollen die TeilnehmerInnen Rosen aus Stoff, Papier oder echte Rosen mitbringen.

http://www.mother-hood.de/aktuelles/aktionen-veranstaltungen.html

In Deutschland erleben viele Frauen problematische oder sogar traumatisierende Geburten, die auf Missstände in der Geburtshilfe zurückzuführen sind. „Wir möchten mit den Protestmärschen auf diese Missstände aufmerksam machen“, sagt Dr. Katharina Hartmann, Vorstand der Bundeselterninitiative Mother Hood e. V. und Koordinatorin des March of Roses in Deutschland. „Denn Veränderung beginnt mit der Wahrnehmung des Problems.“

Als Teil des auch in anderen Ländern stattfindenden „March of Roses“ fordern Eltern einen würdevollen und wertschätzenden Umgang in der Geburtshilfe, der die Bedürfnisse von Mutter und Kind stärker berücksichtigt.

WHO und Eltern schlagen Alarm: Immer mehr Frauen berichten von schlimmen Geburten

Aufgezwungene oder ohne ausdrückliche Zustimmung vorgenommene medizinische Eingriffe, unnötige Behandlungen, Demütigungen und Beleidigungen gehören laut WHO genauso zum Alltag in Kliniken, wie vermeidbare Geburtsverletzungen und medizinisch unnötige Kaiserschnittentbindungen.

Bei den Missständen handelt es sich nicht etwa um eine Randerscheinung. Vielmehr zeigt zum Beispiel die auch in Deutschland jährlich am 25. November stattfindende Kampagne „Roses Revolution“, dass Frauen während der Geburt viel zu oft keine respektvolle und umsichtige Betreuung erleben.

„Geburten sollten für die Familien eine freudige Erfahrung sein“, sagt Hartmann.

„Stattdessen berichten viele Frauen, dass sie unter der Geburt allein gelassen wurden, ihre Entscheidung nicht respektiert und über ihren Kopf hinweg entschieden wurde“, berichtet Anne Jandt von Geburt e.V. und fordert: „In einem der reichsten Länder der Erde, mit einem der besten Gesundheitssysteme der Welt, sollte es möglich sein, dass das Ziel einer Geburt mehr ist als ein lebendes Kind und eine lebende Mutter. Eine gute Geburt sollte ein stärkendes Erlebnis sein, aus dem Mutter und Kind an Leib und Seele möglichst unverletzt hervorgehen. Das muss unser Ziel sein!“

#ausnahmslos #6march

Die Veranstaltung auf Facebook: https://m.facebook.com/events/1711340679136531

Mother Hood-Infostand auf dem Geburtshaus-Jubiläumsfest

Infostand Elternprotest Düsseldorf

20 Jahre Geburtshaus Düsseldorf! Das Geburtshaus feiert mit einem Jubiläums-Familienfest auf dem Schillerplatz. Wir von der Mother Hood-Gruppe Düsseldorf und Umgebung sind mit einem Infostand dabei. Denn wir wünschen uns, dass „unser“ Geburtshaus noch viele weitere Jubiläen feiern kann und auch in Zukunft viele Babys dort das Licht der Welt erblicken können.

Wann: Sonntag, 6. September 2015 zwischen 11 und 18 Uhr

Wo: Schillerplatz, Düsseldorf (Achenbach-/Ecke Schillerstraße)

Wir informieren Euch über die aktuelle Lage und den Verein Mother Hood. Außerdem sammeln wir weiterhin Unterschriften für die Bundestagspetition von Michaela Skott. Kommt vorbei! Wir freuen uns auf Euch!

JubliäumsFamilienfest

Wachrütteln für eine normale Geburt – Kampagnen-Crowdfunding

Das Crowdfunding-Projekt „Normale Geburt“ von Dr. Christine Bruhn (Leiterin Geburtshaus Charlottenburg) braucht Eure Unterstützung! Und das Tolle an Crowfunding ist ja, dass viele Menschen mit kleinen Beträgen etwas zustande bringen können! Wenn Ihr also ein paar Euro übrig habt: ab damit in den Spendenhut 🙂

Hier ein kurzer Auszug aus der Projektbeschreibung:

Das Netzwerk der Geburtshäuser e.V. und der Förderverein normale Geburt e.V. kämpfen mit dieser Kampagne für die Selbstverständlichkeit physiologisch normaler Geburten und die Stärkung der Kompetenzen von Frauen, selbstbestimmt und mit Hilfe von erfahrenen Hebammen zu gebären.

Die normale, natürliche Geburt geht verloren. Erschreckende Zahlen lassen aufhorchen, denn inzwischen finden in Deutschland nur noch 7% aller Geburten ohne medizinisch-technische Eingriffe statt! Dabei könnten der WHO zufolge 70-80% aller Geburten „normal“ verlaufen. Und die Gesellschaft/ Politik trabt hinterher: Die Versicherungsproblematik der Hebammen ist nicht gelöst. Die Kampagne soll wachrütteln für das Glück kommender Kinder, die in Geborgenheit das Licht der Welt erblicken sollen!
(Quelle: Startnext-Kampagnenseite)

Es ist nicht egal, wie wir geboren werden!

Pressemitteilung der Bundeselterninitiative Mother Hood vom 04.05.2015

Mother Hood fordert uneingeschränkte Übernahme der Kosten für Hebammenhilfe

Bonn, 04. Mai 2015: Mit einer Petition wendet sich die Bundeselterninitiative “Mother Hood” direkt an die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV), vertreten durch Dr. Doris Pfeiffer, Vorsitzende des Spitzenverbands der GKV (GKV-SV). Im Namen aller Unterzeichner und GKV-Mitglieder fordern die vier Petenten, Christina Baris, Julia Fertig, Hanno Köhncke und Michael Benecke, über Change.org den GKV-SV auf, dass auch zukünftig die Kosten für die Hebammenhilfe unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Wie dringlich dieses Anliegen ist, zeigen die über 10.000 UnterstützerInnen, welche die erst seit dem 1. Mai 2015 unter change.org/elternprotest laufende Petition unterzeichnet haben.

Denn erstmals wollen die gesetzlichen Krankenkassen aus der umfassenden Versorgung der Frauen mit Hebammenhilfe aussteigen. Geht es nach dem Willen des GKV-SV dürfen sich Frauen künftig nur noch unter sehr eingeschränkten Voraussetzungen für eine außerklinische Geburt als Kassenleistung entscheiden. Dazu zählt, dass die Geburt nicht nach dem errechneten Termin (ET) stattfinden darf. “Die Idee des GKV-SV stellt eine drastische Einschränkung der Wahlfreiheit und Selbstbestimmung von werdenden Müttern und Familien dar,” erläutert Christina Baris die Gründe für die Petition. Zudem entbehren die Pläne der GKV-SV jeder wissenschaftlichen Grundlage: Eine gesunde Schwangerschaft dauert zwischen 38 und 42 Wochen. Von einer medizinisch relevanten Übertragung wird erst ab ET+14 gesprochen. Nur drei Prozent aller Kinder kommen am errechneten Termin zur Welt. Bisher konnten die Frauen mit ihren Hebammen und/oder Ärzten nach ausführlicher Aufklärung frei wählen, wo sie gebären wollen.

Über Mother Hood e.V.

Die Bundeselterninitiative „Mother Hood“ setzt sich u. a. für eine echte Wahlfreiheit in Bezug auf den Geburtsort und den Geburtsmodus im Sinne einer sicheren, evidenzbasierten Geburtshilfe in Deutschland ein. Der Verein geht aus der Facebookgruppe “Hebammenunterstützung” mit 16.000 Mitgliedern hervor und wurde am 22. März 2015 gegründet. Mit zahlreichen Aktionen machen Eltern seit Februar 2014 auf die größer werdenden Missstände in der geburtshilflichen Versorgung in Deutschland aufmerksam. Mother Hood ist bundesweit mit zahlreichen weiteren Initiativen rund um das Thema Geburt vernetzt.

Die Online-Petition kann mitgezeichnet werden unter http://www.change.org/elternprotest

Aktionen zum Welthebammentag auch in Ihrer Nähe?

http://www.hebammenunterstuetzung.de/aktionen

Petition: Übernahme der Kosten für Hebammen unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin sichern!

ES REICHT!

Die Vergütungsverhandlungen zwischen dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) und dem Deutschen Hebammenverband (DHV) sind am 28. April 2015 gescheitert. Warum? Die gesetzlichen Krankenkassen aus der umfassenden Versorgung der Frauen mit Hebammenhilfe aussteigen – die freie Wahl des Geburtsortes wollen die Kassen nur noch unter bestimmten und höchst umstrittenen Kriterien als Leistung übernehmen. Unter anderen soll eine Hausgeburt ab dem Überschreiten des errechneten Termins um einen Tag (ET+1) nicht mehr als Kassenleistung möglich sein. (Da eine gesunde Schwangerschaft zwischen 38 und 42 Wochen dauert, wird von einer Übertragung im medizinischen Sinne erst ab ET+14 gesprochen.)

Daher haben Christina Baris, Julia Fertig, Hanno Köhncke und Michael Benecke vom Verein “Mother Hood – Bundeselterninitiative zum Schutz von Mutter und Kind während Schwangerschaft, Geburt & 1. Lebensjahr” bei Change.org eine Petition an Dr. Doris Pfeiffer, die Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV-SV) eingereicht.

Also schnell unterschreiben und fleißig im Netz, per Mail und Messenger teilen: Petition auf Change.org

Weitere Infos zur Petition und den Petenten findet ihr hier: Frauen sind keine Gebärmaschinen

Lest aus hier: Geburt wird zur Privatleistung Bundeselterninitiative “Mother Hood” lehnt Pläne der Krankenkassen ab

Kommt mit: Am 21. März fahren wir nach Bonn – „Wo ist meine Hebamme?“

SchilderBonn Wo ist meine Hebamme (c) Elternprotest Bonn
(c) Elternprotest Bonn

Gemeinsam brechen wir am kommenden Samstag zur Aktion Wo ist meine Hebamme? in Bonn auf. Wir fahren mit dem RE5 in Richtung Koblenz.

Hier einige Haltestellen mit Abfahrtszeiten:

  • 09:50 Uhr – Düsseldorf Flughafen
  • 09:58 Uhr – Düsseldorf Hbf
  • 10:05 Uhr – Düsseldorf-Benrath

Ankunft in Bonn um 10:55 Uhr

Treffpunkt ist die obere Etage im ersten Abteil.

Komm mit, triff Gleichgesinnte und setze Dich für die Hebammenversorgung ein. Wir freuen uns auf Dich!

Beispiele für Aktionsschilder findet ihr oben auf dem Foto. Die Elternprotestgruppe Bonn bittet die Teilnehmer in dunkler Kleidung zu erscheinen.

Weitere Infos zur Aktion findet Ihr hier im Blog und auf der Facebook-Eventseite.

Mein Bauch gehört mir! – Ich gebäre. Ich entscheide!

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Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März wendet sich der Elternprotest Hebammenunterstützung (jetzt Mother Hood e.V. i.G.) an die Öffentlichkeit.

/// Bitte teilt diesen Brief überall. Bei Politikern, Krankenkassen auf euren eigenen Social Media Profilen, in Gruppen… und macht mit bei unserer Aktion:
„Mein Bauch gehört mir! 2.0“ ///

8. März – Offener Brief

an die Bundeskanzlerin – Dr. Angela Merkel
an die Bundesministerin für Frauen und Familie – Manuela Schwesig
an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales – Andrea Nahles
an den Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz – Heiko Maas
an den Bundesminister für Gesundheit – Hermann Gröhe
an den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen
an die gesetzlichen Krankenkassen
an die Berufsstandvertretungen der Hebammen und Ärzte
an die Presse

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den kommenden Tagen wird ein neuer und auch gleichzeitig alter Ruf durch das Land hallen:
„Mein Bauch gehört mir! – Ich gebäre. Ich entscheide!“ – Was dieser Ruf in seiner aktuellen Version 2.0 bedeutet, möchten wir Ihnen mit diesem offenen Brief erklären.

Erneut müssen in diesem Jahr schwangere Frauen um die Sicherheit ihrer Versorgung während Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit bangen. In einem der reichsten Länder der Welt!
Wir sind fassungslos, dass die gesetzlichen Krankenkassen offenbar ernsthaft erwägen, unter bestimmten Umständen keine Kosten mehr für außerklinische Geburten zu übernehmen. Offensichtlich gilt in diesem Land der Solidaritätsgrundsatz der gesetzlichen Krankenversicherung sehr wohl für den Missbrauch von Alkohol und Nikotin, nicht aber für die Geburt von Kindern.

Doch damit nicht genug! Die Krankenkassen, wie auch die Politik, sprechen den Frauen und somit auch den werdenden Vätern in diesem Land ab, reflektierte Entscheidungen zum Wohle ihrer Kinder und ihrer eigenen Gesundheit zu treffen. Wo bleibt da das Prinzip der selbstbestimmten, freien Entscheidung (vgl. Artikel 2 GG)? Wir fordern daher die Politik – über das Bundesgesundheitsministerium hinaus – auf,
das Selbstbestimmungsrecht der Frauen endlich als solches anzuerkennen und zu definieren! Anstelle von Begriffen wie „Patientin“ und/oder „Versicherte“ sollte unserer Meinung nach von der „werdenden Mutter“ oder der „Gebärenden“ die Rede sein.
Die freie Wahl des Geburtsortes und der Geburtsbegleitung ist ein allgemeines Menschenrecht (vgl. Artikel 8 MRK). Und welcher Staat, wenn nicht dieser, ist in der Lage, seinen Frauen dieses Recht auch vollumfänglich einzuräumen? Der Zeitpunkt der Entstehung des Lebens sollte in alle Überlegungen zu den gesellschaftlichen Herausforderungen des demografischen Wandels mit einbezogen werden.

Wir benötigen ein gesellschaftliches und politisches Umdenken!
Es ist die Aufgabe der Krankenkassen, alle notwendige Vorsorge dafür zu tragen, dass Frauen und Männer in Erwartung der Geburt ihres Kindes in die Lage versetzt werden, sowohl angstfreie als auch gut informierte Entscheidungen zu treffen. Letzte Instanz für aufgeklärte Entscheidungen ist die gebärende Frau.

Wir Eltern wollen in diese politischen Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden!
Wir fordern die Krankenkassen sowie die Standesvertretungen der Hebammen und Ärzte infolgedessen dazu auf, sich mit aller Kraft für das Selbstbestimmungsrecht der Frauen einzusetzen.

Dazu gehört aus unserer Sicht auch die Neuverhandlung der Vergütung in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Die Aufklärung muss angstfrei ablaufen können und ausreichend vergütet werden.

Nicht Wirtschaftlichkeit, sondern Nutzen muss über den Einsatz von moderner Technik und medizinischen Methoden entscheiden. Die natürliche, interventionsarme Geburt ist im Interesse aller Beteiligten das Maß allen Handelns und sollte prämiert werden. Es bedarf demzufolge eines Vergütungssystems, das sowohl geringere medizinische Interventionen prämiert als auch die Neuausrichtung der Schwangerenvorsorge und – im Sinne der Sicherheit für Mutter und Kind – eine kontinuierliche 1:1 Betreuung durch eine Bezugshebamme unter der Geburt eines jeden Kindes.

Dies fordern wir für die jährlich rund 670.000 geborenen Kinder und deren Eltern.

Mother Hood (e.V. i.G.)
Bundeselterninitiative zum Schutz von Mutter und Kind während Schwangerschaft,
Geburt und 1. Lebensjahr
-Vereinsgründung aus dem Elternprotest Hebammenunterstützung-

So macht ihr mit: 

Ladet euch die „Mein Bauch gehört mir! 2.0“ Banner herunter,
legt es via Grafikprogramm auf ein passendes Foto eurer Wahl
und postet es auf Facebook!

Eine ausführliche Anleitung findet ihr hier (PDF-Download).

(PS: das Programm aus der Anleitung könnt ihr hier downloaden: http://www.chip.de/downloads/Paint.NET_13015268.html)

Aktion in Bonn: Wo ist meine Hebamme?

ElternprotestBonn

Am Samstag, dem 21.03.2015 um 11 Uhr findet in Bonn eine Protestaktion auf dem Bonner Marktplatz, vor dem Alten Rathaus, statt.

Kleidet Euch dunkel, kommt zum Alten Rathaus, gesellt euch in den Kreis – den Sprechchor der Empörten – „Wo ist MEINE Hebamme?!!!“, macht mit bei der kleinen einfachen „Choreographie“, die sich mehrmals wiederholt …

Ein Jahr nach der letzten Protestaktion vor dem Bundesgesundheitsministerium versammeln sich die Familien wieder, um auf die nach wie vor unsichere Situation der Hebammen aufmerksam zu machen. Denn die Haftpflichtprämien sind vor allem für die freiberuflichen Hebammen weiter immens gestiegen (500 Euro im Monat). Wie andere Gesundheitsberufe mit der gleichen Problematik stehen sie vor dem Aus. Im kommenden Jahr wird das gesamte Hebammenversorgungssystem zusammenbrechen!

Es liegt kein Versicherungsangebot vor. Dies gleicht einem Berufsverbot, da Hebammen ohne Versicherung nicht arbeiten dürfen. Die Gesundheit von Müttern, Babys und der ganzen Familie ist bedroht.

Wir fordern:

  • eine gesicherte Grundversorgung durch eine Hebammenbetreuung in Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett bis Ende des 1. Lebensjahres des Kindes
  • einen staatlichen Haftungsfonds für Hebammen und alle Gesundheitsberufe
  • eine sichere und interventionsarme Geburt durch eine 1:1 Hebammenbetreuung Zuhause, im Geburtshaus und Klinik (siehe internationale Studien, Bsp. Cochrane Studie 2013)
  • Wohnortnahe geburtshilfliche Versorgung
  • Erhalt unseres Rechts auf Wahlfreiheit des Geburtsortes

Du bist auf Facebook? Lade auch Deine Freunde zur Veranstaltung ein!

Mach mit: Öffentliche Anhörung im Landtag – Zukunft der Geburtshilfe

Mach mit! Wir bewegen was! Elternprotest Münster

Das ist unser Thema! Kommt mit, zeigt mit Eurer Anwesenheit, dass hier endlich was passieren muss!

Am 04.02.2015 (Mittwoch) um 13.30 Uhr findet eine öffentliche Anhörung im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf statt.

Thema:
„Zukunft der Geburtshilfe, der Vor- und Nachsorge für Mütter sowie ergänzende und unterstützende Angebote für Eltern und Familien durch Hebammen sichern – Wahlfreiheit für werdende Mütter erhalten“

Wir treffen uns um 13.15 Uhr im Foyer.
(Bitte bringt Euren Personalausweis mit)

Hier findet ihr die Einladung (PDF):
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MME16-1044.pdf

Und wer nochmal allgemein schauen will (Termine 4. Februar, Landtag NRW):
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/Aktuelle_Termine.jsp?maxRows=1000&toolbarShow=off&filterMaske=off&von_datum=20150204&bis_datum=20150204&kMonat=2&kJahr=2015

Keine Zeit zu kommen? Dann unterstütze uns mit Deiner Unterschrift:
Immer noch aktuell – Die Elternpetition

Mach mit: Mach was!


Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung
(offizielle Dokumente des Landtag NRW):