5. Mai – Düsseldorf: Demo am Welthebammentag

„Es reicht!“ sagen die Hebammen – auch uns Eltern reicht es schon lange!

Am 5. Mai ruft der Landesverband der Hebammen Nordrhein-Westfalen e.V. zur Demo in Düsseldorf auf. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Hebammen, Mütter und Familien: Partnerschaft fürs Leben!“. Am Welthebammentag wollen wir Eltern die Hebammen in ihrer Forderung nach würdevollen (Arbeits-) Bedingungen während der Geburten unserer Kinder unterstützen und gemeinsam mit ihnen auf die Straße gehen.

Los geht es ab 11 Uhr auf dem Burgplatz (Demo + Kundgebung von 11.30 Uhr bis 13 Uhr)

Alle weiteren Infos zur Veranstaltung findet Ihr auf www.hebammen-nrw.de.

Packt eure Kinder ein und kommt zum Burgplatz! Gemeinsam für eine #sichereGeburt!

Düsseldorfer Mother Hood Stammtisch am 13. Oktober

!!! Die Veranstaltung heute Abend muss leider kurzfristig ausfallen !!!
Die Mother Hood-Gruppe Düsseldorf und Umgebung trifft sich nächste Woche wieder zum Stammtisch. Wenn Ihr Euch informieren oder mit uns engagieren wollt, seid Ihr herzlich eingeladen. Ihr müsst dazu nicht Mitglied von Mother Hood e.V. sein.

Wann und wo:

Donnerstag, 13.10.2016, um 18.00 Uhr bei

Anadolu am Hauptbahnhof,
Konrad-Adenauer-Platz 13,
40210 Düsseldorf
(aus dem Bahnhof kommend nach links gehen, nach ca. 3 Minuten seid Ihr da)

Wir freuen uns auf Euch!

Wenn möglich, schreibt uns kurz ob Ihr kommt an ak.elternprotest.dus@gmail.com oder sagt auf Facebook zu (Link zur Veranstaltung)

Anhörung vor dem Petitionsausschuss: Jetzt reden wir!

Elternpetition

Am kommenden Montag ist es endlich soweit: Die Elternpetition hat es vor den Petitionsausschuss des Bundestages geschafft! Petentin Michaela Skott wird stellvertretend für uns Frauen und Familien vor dem Ausschuss sprechen und klarstellen, dass in erster Linie wir Eltern von den Missständen in der Geburtshilfe betroffen sind. Auch in Düsseldorf haben wir hunderte Unterschriften für diese Petition gesammelt und nach Berlin geschickt.

Wer mehr dazu lesen will, schaut mal in Silkes Blog „Aberwehe!“ vorbei, sie hat das Thema mal wieder wunderbar auf den Punkt gebracht: bitte hier entlang.

Die öffentliche Anhörung wird live im Parlamentsfernsehen übertragen und steht danach in der Mediathek zur Verfügung. Bitte einschalten am Montag, 20.6.2016 ab 13 Uhr: https://www.bundestag.de/tv

Hier die offizielle Pressemitteilung des Vereins Mother Hood e.V. vom 17. Juni 2016:

Die Bundeselterninitiative Mother Hood e. V. begrüßt die Entscheidung des Petitionsausschusses des Bundestages, die Petentin Michaela Skott anzuhören. Skott engagiert sich seit Jahren für Frauenrechte und ist Mitglied von Mother Hood. 2014 forderte sie in der Petition Nr. 51168 das „Grundrecht mit freier Wahl des Geburtsortes sowie einer Geburtsbegleitung im Schlüssel von 1:1 durch eine Bezugshebamme“. Die öffentliche Anhörung findet am 20. Juni, 13 Uhr, in der Konrad-Adenauer-Straße 1, in Berlin, statt.

„In der Petition geht es um die Wahrung der Rechte von Frauen und Kindern rund um die Geburt. Dazu zählt den Geburtsort frei wählen zu können und die 1:1-Betreuung – egal, ob die Geburt in der Klinik oder Zuhause stattfindet – welche nachgewiesenermaßen zur größtmöglichen Sicherheit führt”, erklärt Michaela Skott. „Dieses Recht leitet sich aus mehreren Rechtsnormen ab und ist in Deutschland noch nicht verankert. Deshalb werden wir Eltern bei allen Entscheidungen, die ja die Gebärenden und Kinder direkt betreffen, gar nicht mit einbezogen und können auch nicht Klage erheben. Ich will, dass sich das ändert,“ so Skott.

Desolate Zustände

Die von Politikern oft dementierten schlechten Zustände in der Geburtshilfe (zuletzt in der Bundestagsdebatte vom 12. Mai) sind Realität: Die Versorgung Gebärender in Kliniken ist vielerorts katastrophal. Die freie Wahl des Geburtsortes, egal ob die Schwangere in einer Klinik, zu Hause oder im Geburtshaus gebären möchte, ist flächendeckend nicht mehr vorhanden. Die Anzahl der Geburtskliniken sinkt, obwohl die Geburtenrate steigt.

Verpflichtung des Gesetzgebers zur Sicherung des Berufsstandes der Hebammen

Die Probleme in der Geburtshilfe sind eng mit der Situation der Hebammen verbunden. Die von Gesundheitsminister Hermann Gröhe durchgesetzten Maßnahmen wie etwa der Sicherstellungszuschlag oder der Regressverzicht haben nicht den gewünschten Effekt. Die Arbeitsbedingungen der Hebammen und die damit verbundene Bezahlung bleiben weiterhin ungenügend. Viele geben deshalb auf und wandern in andere Berufe ab.

„Fehlen Hebammen, haben in erster Linie wir Eltern ein Problem”, sagt Eva Abert vom Vorstand von Mother Hood. „Wir fordern daher von der Politik, endlich die Forderungen der Eltern zu hören und ernst zu nehmen, so wie es nun hoffentlich mit der Anhörung geschieht“.

Die Bundestagspetition von Michaela Skott ist die vierte in nur sechs Jahren, die sich mit der Situation in der Geburtshilfe beschäftigt. “Passiert ist seither wenig, was die sich verschlechternden Zustände aufhalten kann”, fasst Abert zusammen.

(Die Pressemitteilung ist zuerst erschienen auf: http://www.mother-hood.de/presse/elterninitiative-mother-hood-jetzt-reden-wir.html)

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Düsseldorfer Mother Hood Stammtisch am 30. Mai

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Die Mother Hood-Gruppe Düsseldorf und Umgebung trifft sich nächste Woche wieder zum Stammtisch. Wenn Ihr Euch informieren oder mit uns engagieren wollt, seid Ihr herzlich eingeladen. Ihr müsst dazu nicht Mitglied von Mother Hood e.V. sein.

Wann und wo:

Montag, 30.5.2016, um 19.30 Uhr bei
Anadolu am Hauptbahnhof,
Konrad-Adenauer-Platz 13,
40210 Düsseldorf
(aus dem Bahnhof kommend nach links gehen, nach ca. 3 Minuten seid Ihr da)

Wir freuen uns auf Euch!

Wenn möglich, schreibt uns kurz ob Ihr kommt an ak.elternprotest.dus@gmail.com oder sagt auf Facebook zu (Link zur Veranstaltung) – dann können wir besser planen.


Themen:

Wir tauschen uns über die politische Lage und Neuigkeiten zur Versorgung von Familien während Schwangerschaft, Geburt und dem 1. Lebensjahr aus und schauen, wie wir uns in bundesweite Projekte des Vereins einbringen können.

Themenwünsche oder Fragen: Schreibt uns gerne an ak.elternprotest.dus@gmail.com


Weitere Infos über Mother Hood e.V. und unsere Arbeit findet Ihr unter www.mother-hood.de

Elternprotest-Stammtisch im April

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Die Regionalgruppe Düsseldorf und Umgebung von Mother Hood e.V. trifft sich einmal im Monat zum Stammtisch. Dabei tauschen wir uns über die politische Lage und Neuigkeiten zur Versorgung von Familien während Schwangerschaft, Geburt und dem 1. Lebensjahr aus. Wir planen Aktionen und schauen, wie wir uns in bundesweite Projekte des Vereins einbringen können. Wenn Ihr Euch mit uns engagieren wollt, seid Ihr herzlich eingeladen. Ihr müsst dazu nicht Mitglied von Mother Hood e.V. sein.

Unser nächstes Treffen:

Dienstag, 05.04.2016, um 19.30 Uhr bei
Anadolu am Hauptbahnhof,
Konrad-Adenauer-Platz 13,
40210 Düsseldorf
(aus dem Bahnhof kommend nach links gehen, nach ca. 3 Minuten seid Ihr da)

Wir freuen uns auf Euch!

Wenn möglich, schreibt uns kurz ob Ihr kommt an ak.elternprotest.dus@gmail.com oder sagt auf Facebook zu (Link zur Veranstaltung) – dann können wir besser planen.


Themen:

  • Wollen wir eine Aktion zum Welthebammentag am 5. Mai machen (Feiertag Christi Himmelfahrt)?
  • Infostand auf dem Geburtshaus-Trödel am Schillerplatz (21. Mai)

Themenwünsche oder Fragen: Schreibt uns gerne!


Weitere Infos über Mother Hood e.V. und unsere Arbeit findet Ihr unter www.mother-hood.de

Tabubruch: March of Roses thematisiert Missstände im Kreißsaal

March_of_Roses

Am Sonntag, 6. März lädt Mother Hood e.V. in einem Bündnis aus Eltern, Hebammen und Geburtshelfern zum „March of Roses“ gegen Geringschätzung und Gewalt während der Geburt ein. Start ist 12 Uhr auf dem Düsseldorfer Burgplatz.

Die Rose als Symbol des Protestmarsches steht für die Würde, Schönheit und Verletzlichkeit der Frau. Aus diesem Grund sollen die TeilnehmerInnen Rosen aus Stoff, Papier oder echte Rosen mitbringen.

http://www.mother-hood.de/aktuelles/aktionen-veranstaltungen.html

In Deutschland erleben viele Frauen problematische oder sogar traumatisierende Geburten, die auf Missstände in der Geburtshilfe zurückzuführen sind. „Wir möchten mit den Protestmärschen auf diese Missstände aufmerksam machen“, sagt Dr. Katharina Hartmann, Vorstand der Bundeselterninitiative Mother Hood e. V. und Koordinatorin des March of Roses in Deutschland. „Denn Veränderung beginnt mit der Wahrnehmung des Problems.“

Als Teil des auch in anderen Ländern stattfindenden „March of Roses“ fordern Eltern einen würdevollen und wertschätzenden Umgang in der Geburtshilfe, der die Bedürfnisse von Mutter und Kind stärker berücksichtigt.

WHO und Eltern schlagen Alarm: Immer mehr Frauen berichten von schlimmen Geburten

Aufgezwungene oder ohne ausdrückliche Zustimmung vorgenommene medizinische Eingriffe, unnötige Behandlungen, Demütigungen und Beleidigungen gehören laut WHO genauso zum Alltag in Kliniken, wie vermeidbare Geburtsverletzungen und medizinisch unnötige Kaiserschnittentbindungen.

Bei den Missständen handelt es sich nicht etwa um eine Randerscheinung. Vielmehr zeigt zum Beispiel die auch in Deutschland jährlich am 25. November stattfindende Kampagne „Roses Revolution“, dass Frauen während der Geburt viel zu oft keine respektvolle und umsichtige Betreuung erleben.

„Geburten sollten für die Familien eine freudige Erfahrung sein“, sagt Hartmann.

„Stattdessen berichten viele Frauen, dass sie unter der Geburt allein gelassen wurden, ihre Entscheidung nicht respektiert und über ihren Kopf hinweg entschieden wurde“, berichtet Anne Jandt von Geburt e.V. und fordert: „In einem der reichsten Länder der Erde, mit einem der besten Gesundheitssysteme der Welt, sollte es möglich sein, dass das Ziel einer Geburt mehr ist als ein lebendes Kind und eine lebende Mutter. Eine gute Geburt sollte ein stärkendes Erlebnis sein, aus dem Mutter und Kind an Leib und Seele möglichst unverletzt hervorgehen. Das muss unser Ziel sein!“

#ausnahmslos #6march

Die Veranstaltung auf Facebook: https://m.facebook.com/events/1711340679136531

Elternprotest-Stammtisch im Februar

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Wir treffen uns am Montag, 29.02.2016, um 19.30 Uhr bei
Anadolu am Hauptbahnhof,
Konrad-Adenauer-Platz 13,
40210 Düsseldorf
(aus dem Bahnhof kommend nach links gehen, nach ca. 3 Minuten seid Ihr da)

Wir freuen uns auf Euch!

Wenn möglich, schreibt uns kurz ob Ihr kommt an ak.elternprotest.dus@gmail.com oder sagt auf Facebook zu (Link zur Veranstaltung) – dann können wir besser planen.


Themen:

  • Infos über den Verein Mother Hood e.V. und wie Ihr Euch engagieren könnt
  • March of Roses am 6. März
  • Einladung zum Filmgespräch am 6. März zum Film „Einsame Geburt – Hebammen in Not“

Themenwünsche oder Fragen: Schreibt uns gerne!


Hintergrund:

Die Situation der Geburtshilfe verschlechtert sich in ganz Deutschland:

Wir Eltern wehren uns gegen diese Entwicklung. Wir fordern eine sichere und menschliche Geburtshilfe. Wenn Du mehr tun möchtest, als nur klicken und liken – komm vorbei!


Wir wollen:

  • Uns kennenlernen und vernetzen
  • Euch über den aktuellen Stand und Neues aus dem Verein Mother Hood informieren
  • Ideen für zukünftige Aktionen sammeln und besprechen

Der nächste Stammtisch wird wegen der Osterfeiertage im April stattfinden.
Wir treffen uns an wechselnden Wochentagen (Montag bis Donnerstag) immer in Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs.

Kasseler Erklärung: Eltern fordern Mitbestimmung und Reform der Geburtskultur

Kasseler Erklärung Geburtskultur 2015

Aus medizinischer Sicht gibt es keine Notwendigkeit für die in Deutschland bestehenden hohen Frühgeburten-, Interventions- und Kaiserschnittraten. Eine angstfreie Schwangerschaft, eine natürliche Geburt mit einer zurückhaltenden Geburtshilfe und eine intensive Betreuung im Wochenbett sind immer seltener die Regel. Eltern, als weitaus größte Interessensgruppe in diesem Konflikt und auch als Treuhänder der Rechte ihrer Kinder, erheben nun ihre Stimme und fordern ihre Rechte ein!

Die Umsetzung der Menschenrechte im Umfeld der Geburt wird in Deutschland immer weiter erschwert und vielerorts kann nicht einmal mehr eine adäquate Gesundheitsversorgung werdender und junger Mütter gewährleistet werden. In Kassel versammelten sich am Samstag, dem 10. Oktober 2015 VertreterInnen von zahlreichen Elterninitiativen und Vereinen und engagierte Einzelpersonen aus der gesamten Bundesrepublik zu einem zweiten Treffen des Netzwerks der Elterninitiativen für Geburtskultur. In der Kasseler Erklärung zur Reform der Geburtskultur vom 10. Oktober 2015 verlangen Eltern ein Mandat zur Mitbestimmung und fordern einen Perspektivwechsel hin zu Menschlichkeit in der Geburtshilfe.

Die Erklärung wurde gemeinsam von 27 Organisationen, darunter auch Mother Hood e.V., und zahlreichen engagierten Einzelpersonen verfasst und erstunterzeichnet.

Zum Dokument: Kasseler Erklärung zur Reform der Geburtskultur (PDF)

3. Elternprotest-Stammtisch von Mother Hood Düsseldorf

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Unser Stammtisch geht in die dritte Runde!

Wir treffen uns am Dienstag, 27.10.2015, um 19.30 Uhr bei
Anadolu am Hauptbahnhof,
Konrad-Adenauer-Platz 13,
40210 Düsseldorf

Wir freuen uns auf Euch!

Wenn möglich, schreibt uns kurz ob Ihr kommt an ak.elternprotest.dus@gmail.com oder sagt auf Facebook zu (Link zur Veranstaltung). Dann können wir besser planen und entsprechend reservieren.

Der nächste Stammtisch wird am Mittwoch, 25.11.2015, stattfinden.
Wir treffen uns an wechselnden Wochentagen (Montag bis Donnerstag) immer in Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs.

2. Elternprotest-Stammtisch von Mother Hood Düsseldorf

MH Stammtisch

Nach einem gelungenen ersten Stammtischtreffen mit angeregten Gesprächen und neuen Gesichtern, laden wir Euch herzlich zu unserem zweiten Elternprotest-Stammtisch in Düsseldorf ein.

Wir treffen uns am Montag, 28.9.2015, um 19.30 Uhr bei
Simit Sarayi,
Worringer Str. 142,
40211 Düsseldorf (Hauptbahnhof, neben dem Kino)

Wir freuen uns auf Euch!

Wenn möglich, schreibt uns kurz ob Ihr kommt an ak.elternprotest.dus@gmail.com. oder sagt auf Facebook zu (Link zur Veranstaltung). Dann können wir besser planen und entsprechend reservieren.

Hintergrund:

Nach aktuellem Stand wird es ab Juli 2016 keine freiberuflichen Hebammen für Vorsorge, Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung mehr geben. Die Versicherungswirtschaft bietet über diesen Termin hinaus keine Haftpflichtversicherung für Hebammen an – und ohne dürfen diese nicht arbeiten. Die Politik sitzt das Thema aus. Die Krankenkassen “brauchen keine freien Hebammen”. Unfassbar aus Elternsicht!

Ohne Hebammen gibt es keine sichere Geburtshilfe und Versorgung nach der Geburt. Wir Eltern wehren uns gegen diese Entwicklung. Sei auch Du dabei!

Wir wollen:

  • uns kennenlernen und vernetzen
  • Euch über den akutellen Stand und Neues aus dem Verein Mother Hood informieren
  • Ideen für zukünftige Aktionen sammeln und besprechen