Infos und Schnäppchen: Unser Infostand auf dem Geburtshauströdel am 21. Mai 2016

Trödel

Das Geburtshaus lädt am Samstag zum großen Kindersachentrödel auf dem Schillerplatz ein und natürlich sind auch wir wieder mit einem Infostand dabei.

Wann: Samstag, 21. Mai 2016, 10-14 Uhr
Wo: auf dem Schillerplatz (Achenbach-/Ecke Schillerstraße)

Kommt vorbei, informiert Euch. Mit im Gepäck haben wir die aktuelle Kasseler Erklärung des Netzwerks für Geburtskultur und eine Petition an den Hessischen Landtag (die bundesweit gezeichnet werden kann). Und wenn Ihr Gelegenheit habt, unsere Flyer auszulegen, nehmt Euch gerne einen Stapel mit!

Wir sehen uns am Samstag!

 

Filmgespräch: Wie steht es um Geburtskultur und Hebammensituation in Düsseldorf

Einsame Geburt Hebammen Düsseldorf

Gemeinsam mit der Hebammenzentrale und dem Geburtshaus Düsseldorf laden wir Dich herzlich zur Düsseldorfpremiere von Nadine Peschels Film „Einsame Geburt – Hebammen in Not“ ein. Anschließend diskutieren wir mit Hebammen, Müttern und dem Publikum über Geburtskultur und die aktuelle Versorgungssituation von Schwangeren und frischgebackenen Eltern in Düsseldorf.

Wann: Sonntag, 6. März – 15 bis 17 Uhr
Wo: Filmwerkstatt Düsseldorf, Birkenstraße 47

Die Teilnahme ist kostenlos!

Folge der Veranstaltung auf Facebook: Filmgespräch „Einsame Geburt – Hebammen in Not“

Komm auch zum March of Roses, um 12 Uhr auf dem Burgplatz! Weil jede Frau unter der Geburt eine würdevolle Behandlung verdient.

 

27. September: Film Hebammen in Not in Köln

Die Mother Hood-Gruppe Köln hat eine Vorführung des Films „Einsame Geburt – Hebammen in Not“ mit Podiumsdiskussion organisiert.

Der Film von Nadine Peschel begibt sich auf die Suche nach Antworten auf die Fragen, ob der Hebammenberuf eine Zukunft hat, wer die Schuld an der augenblicklichen Misere in der Geburtshilfe trägt und welche Lösungsvorschläge die verschiedenen Akteure aus Politik, Versicherungswirtschaft und den Verbänden haben.

Wann: Sonntag, 27.9.2015 um 14 Uhr

Wo: Odeon Kino Köln, Severinstr. 81

Eintritt: 7,50 Euro

Die anschließende Podiumsdiskussion (gegen 15:15 Uhr bis 16 Uhr) ist hochkarätig besetzt: zwei KinderärztInnen, eine Oberärztin des Klinikums Holweide, eine Lokalpolitikerin, eine Elternvertreterin und NATÜRLICH Kölner Hebammen!

(Trailer Veröffentlicht am 22.04.2015, Copyright 2015 bei PARPAR Production)

Kasting kommentiert: Frau Merkel lässt Familien im Stich

Bianca Kasting lässt ihre Tochter ein paar Worte an Frau Merkel richten, die Deutschlands Familien ihr Wort gab und keine Handlungen folgen ließ. Familien stehen jetzt schon vielerorts ohne Hebammen da, die Geburtshilfe steht vor dem Kollaps.

Elternprotest-Stammtisch der Mother Hood-Gruppe Düsseldorf und Umgebung

Druck

Die Sommerpause ist vorbei! Wir von der Mother Hood-Gruppe Düsseldorf und Umgebung laden Euch herzlich zu unserem 1. Elternprotest-Stammtisch ein.

Nach aktuellem Stand wird es ab Juli 2016 keine freiberuflichen Hebammen für Vorsorge, Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung mehr geben. Die Versicherungswirtschaft bietet über diesen Termin hinaus keine Haftpflichtversicherung für Hebammen an – und ohne dürfen diese nicht arbeiten. Die Politik sitzt das Thema aus. Die Krankenkassen „brauchen keine freien Hebammen“. Unfassbar aus Elternsicht!

Ohne Hebammen gibt es keine sichere Geburtshilfe und Versorgung nach der Geburt. Wir Eltern wehren uns gegen diese Entwicklung. Sei auch Du dabei!

Wir treffen uns am 27.8.2015 um 19:30 Uhr im
Eiscafe Tiamo
Worringer Str. 142
40211 Düsseldorf
(Aus dem Bahnhof kommend rechts, unten im Kino)

Wir wollen:

  • uns kennenlernen und vernetzen
  • unseren Infostand auf dem Geburtshauströdel organisieren
  • Euch über den akutellen Stand und Neues aus dem Verein Mother Hood informieren
  • Ideen für zukünftige Aktionen besprechen

Wir freuen uns auf Euch!

Wenn möglich, schreibt uns kurz ob Ihr kommt an ak.elternprotest.dus@gmail.com. oder sagt auf Facebook zu (Link zur Veranstaltung). Dann können wir besser planen und entsprechend reservieren.

 

GKV: „Freiberufliche Hebammen? Brauchen wir nicht.“

GKV braucht keine Hebammen

Unglaublich, aber wahr! Der GKV-SV ist davon überzeugt, dass Deutschland keine freiberuflichen Hebammen braucht.

Nachzuhören ist es hier in der hitzigen „Redezeit“-Diskussion vom 8.7.2015 auf NDR Info: http://www.ndr.de/info/sendungen/redezeit/Hebammen-in-Not,sendung382492.html

Dort diskutierten die Moderatorin Birgit Langhammer mit ihren Gästen: Katharina Jeschke (Präsidiumsmitglied Deutscher Hebammenverband e.V.), Ann Marini (Pressesprecherin des GKV-Spitzenverbandes) und Dr. Edgar Franke (SPD-Bundestagsabgeordneter, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Bundestages).

Los! Steht mit uns auf! Jetzt! Das darf nicht sein!
Elternprotest brauchen wir heute für eine sichere Geburt, Schwangerschaftsvorsorge und Wochenbettbetreuung. Eltern brauchen Hebammen!

Bitte sendet Euren Protest an presse@gkv-spitzenverband.de oder ruft hier an: Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit (Mo bis Do von 08:00 bis 18:00 Uhr, Fr von 08:00 bis 12:00 Uhr) Fragen zur Krankenversicherung: 030 340 60 66 – 01

oder den

GKV-Spitzenverband direkt: 030 20 62 88-0
Ein Fax geht auch unter 030 20 62 88 88.

Denn der GKV-SV bricht Recht!

Desweiteren läuft unsere Petition bis zum 13. Juli 2015 weiter! Ladet alle ein! Wir wollen das Minimalziel von 150.000 bis zur Übergabe erreichen!

Hebammenzentrale Düsseldorf

HZD

In Düsseldorf kommen derzeit auf rund 8000 Geburten im Jahr lediglich 180 Hebammen, die die Frauen vor und nach der Geburt betreuen können. Bisher kontaktieren Schwangere teilweise bis zu 40 Hebammen. Je später Frauen nach einer Hebamme suchen, desto aussichtsloser ist die Lage. Viele Hebammen sind bereits für die nächsten sechs Monate ausgebucht.

Nun wird die Hebammensuche in Düsseldorf etwas leichter: Anfang Mai hat die neue Hebammenzentrale ihre Arbeit aufgenommen und am 18. Juni wurde sie mit einer kleinen Einweihungsfeier offiziell eröffnet.

Wir vom Elternprotest möchten uns an dieser Stelle vor allem bei Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke und Ursula Holtmann-Schnieder von der SPD-Fraktion im Stadtrat bedanken. Beide haben uns im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Leiterin des Geburtshauses, Isabelle Rosa-Bian, empfangen. Sie haben die von uns geschilderte Problematik des Hebammenmangels in der Landeshauptstadt sehr ernst genommen und in ihre Fraktion getragen. Damit wurde der Weg geebnet, gemeinsam mit den Koalitionspartnern im Stadtrat nach einer Lösung zu suchen. Das Ergebnis: Die Stadt finanziert den Aufbau der Hebammenzentrale für Düsseldorf.

Hebamme suchen: gleich nach dem Schwangerschaftstest!

Unser Tipp für alle Schwangeren: Sucht Euch so früh wie möglich eine Hebamme. Am besten gleich nach dem Schwangerschaftstest. Eure Frauenärztin hat erst in drei Wochen einen Termin für Euch? Egal – kontaktiert die Hebammenzentrale, beginnt mit der Suche. Hebammen, die eine 1:1 Betreuung unter der Geburt anbieten – also im Geburtshaus, bei einer Hausgeburt oder als Beleghebamme – gibt es nur noch sehr wenige – hier heißt es, besonders früh mit der Suche zu beginnen.


Hebammenzentrale Düsseldorf

Telefon: 0211.691 691 11  ♦  E-Mail: info@hebammenzentrale-duesseldorf.de
Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 11 – 13 Uhr


Die Hebammenzentrale – ein Service auch für Hebammen

Die Einrichtung der Hebammenzentrale ist für Schwangere und werdende Eltern eine sehr große Entlastung, da sie nun eine konkrete Anlaufstelle haben und nicht mehr verzweifelt dutzende Hebammen abtelefonieren müssen. Auf der anderen Seite erhoffen uns für die Hebammen den gleichen Effekt: weniger belastende Absagen erteilen zu müssen und eine Erleichterung bei der Koordinierung. Außerdem hilft die Hebammenzentrale bei der Vermittlung von Urlaubsvertretungen und wird in Zukunft in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Düsseldorf auch Fortbildungen organisieren.

Zukunft der Hebammen: ungewiss

Der erste wichtige Schritt auf der kommunalen Ebene ist gemacht. Wir als Eltern möchten an dieser Stelle aber wiederholt unseren Appell an die Bundespolitik richten: Hebammen brauchen eine gesicherte Zukunftsperspektive! Doch hier sehen wir nur ein großes Fragezeichen. Und eins steht fest: Eine Hebammenzentrale braucht Hebammen!

P1040143 P1040148 DSC04766Oberbürgermeister Thomas Geisel im Gespräch mit Geburtshausleiterin Isabell Rosa-Bian

 

Dokumentarfilm: Einsame Geburt – Hebammen in Not

„Einsame Geburt – Hebammen in Not“ ist ein Crowdfunding-Projekt der Regisseurin Nadine Peschel. Innerhalb von nur vier Wochen ist genügend Geld für die Realisierung zusammen gekommen! Nun ist der Trailer online – über die Filmpremiere und wo Ihr Euch die Doku anschauen könnt, informieren wir, sobald wir mehr wissen.

(EDIT: Die Kinotermine findet Ihr unter: www.hebammeninnot.de)

Im Blog zum Film heißt es:

Der Film begibt sich auf die Suche nach Antworten: Wie gestaltet sich der Arbeitsalltag von Hebammen derzeit? Hat der Beruf noch eine Zukunft? Wer oder was ist schuld für die Misere? Welche FOLGEN und LÖSUNGSVORSCHLÄGE gibt es für das Problem?
Um ein allumfassendes Bild zu bekommen, lassen wir verschiedene Seiten zu Wort kommen: Einerseits Eltern, Hebammen (z. B. vom Geburtshaus Charlottenburg), Ärzte (z. B. Dr. med. Wolf Lütje vom Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus) und Bürgerinitiativen, andererseits Verbände (z. B. Martina Klenk vom Deutschen Hebammenverband), Politiker (z. B. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe), Versicherer (z.B. GDV) und Krankenkassen (z. B. GKV-Spitzenverband) sowie Juristen (z. B. Dr. Ann-Kathrin Hirschmüller).

Der Film bettet das Problem also in den gesellschaftlichen Rahmen ein. Und er prüft, ob und wie das Problem in anderen europäischen Ländern aussieht und ggf. gelöst wird.

Weitere Informationen findet ihr unter hebammeninnot.de – dort werden unter anderem auch die Protagonisten/Interviewpartner vorgestellt. Schaut einfach mal vorbei.
Auf Facebook gibts Infos auf der Filmseite: https://www.facebook.com/HebammenInNot

(Trailer Veröffentlicht am 22.04.2015, Copyright 2015 bei PARPAR Production)

Kommt mit: Am 21. März fahren wir nach Bonn – „Wo ist meine Hebamme?“

SchilderBonn Wo ist meine Hebamme (c) Elternprotest Bonn
(c) Elternprotest Bonn

Gemeinsam brechen wir am kommenden Samstag zur Aktion Wo ist meine Hebamme? in Bonn auf. Wir fahren mit dem RE5 in Richtung Koblenz.

Hier einige Haltestellen mit Abfahrtszeiten:

  • 09:50 Uhr – Düsseldorf Flughafen
  • 09:58 Uhr – Düsseldorf Hbf
  • 10:05 Uhr – Düsseldorf-Benrath

Ankunft in Bonn um 10:55 Uhr

Treffpunkt ist die obere Etage im ersten Abteil.

Komm mit, triff Gleichgesinnte und setze Dich für die Hebammenversorgung ein. Wir freuen uns auf Dich!

Beispiele für Aktionsschilder findet ihr oben auf dem Foto. Die Elternprotestgruppe Bonn bittet die Teilnehmer in dunkler Kleidung zu erscheinen.

Weitere Infos zur Aktion findet Ihr hier im Blog und auf der Facebook-Eventseite.

Netzrunde: Geburtshilfe in Deutschland

Netzrunde Elternprotest

  • Blog-Leseempfehlung:
    „Blutige Entlassung“ ins Wochenbett – Von guten Eltern
    „Es ist mehr als absurd, dass Mütter immer früher nach Hause entlassen werden, während parallel die häusliche Versorgung mehr und mehr bröckelt.“
    http://www.zockt.com/vonguteneltern/?p=3510