Düsseldorfer Mother Hood Stammtisch am 13. Oktober

!!! Die Veranstaltung heute Abend muss leider kurzfristig ausfallen !!!
Die Mother Hood-Gruppe Düsseldorf und Umgebung trifft sich nächste Woche wieder zum Stammtisch. Wenn Ihr Euch informieren oder mit uns engagieren wollt, seid Ihr herzlich eingeladen. Ihr müsst dazu nicht Mitglied von Mother Hood e.V. sein.

Wann und wo:

Donnerstag, 13.10.2016, um 18.00 Uhr bei

Anadolu am Hauptbahnhof,
Konrad-Adenauer-Platz 13,
40210 Düsseldorf
(aus dem Bahnhof kommend nach links gehen, nach ca. 3 Minuten seid Ihr da)

Wir freuen uns auf Euch!

Wenn möglich, schreibt uns kurz ob Ihr kommt an ak.elternprotest.dus@gmail.com oder sagt auf Facebook zu (Link zur Veranstaltung)

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Düsseldorfer Mother Hood Stammtisch am 30. Mai

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Die Mother Hood-Gruppe Düsseldorf und Umgebung trifft sich nächste Woche wieder zum Stammtisch. Wenn Ihr Euch informieren oder mit uns engagieren wollt, seid Ihr herzlich eingeladen. Ihr müsst dazu nicht Mitglied von Mother Hood e.V. sein.

Wann und wo:

Montag, 30.5.2016, um 19.30 Uhr bei
Anadolu am Hauptbahnhof,
Konrad-Adenauer-Platz 13,
40210 Düsseldorf
(aus dem Bahnhof kommend nach links gehen, nach ca. 3 Minuten seid Ihr da)

Wir freuen uns auf Euch!

Wenn möglich, schreibt uns kurz ob Ihr kommt an ak.elternprotest.dus@gmail.com oder sagt auf Facebook zu (Link zur Veranstaltung) – dann können wir besser planen.


Themen:

Wir tauschen uns über die politische Lage und Neuigkeiten zur Versorgung von Familien während Schwangerschaft, Geburt und dem 1. Lebensjahr aus und schauen, wie wir uns in bundesweite Projekte des Vereins einbringen können.

Themenwünsche oder Fragen: Schreibt uns gerne an ak.elternprotest.dus@gmail.com


Weitere Infos über Mother Hood e.V. und unsere Arbeit findet Ihr unter www.mother-hood.de

Elternprotest-Stammtisch im April

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Die Regionalgruppe Düsseldorf und Umgebung von Mother Hood e.V. trifft sich einmal im Monat zum Stammtisch. Dabei tauschen wir uns über die politische Lage und Neuigkeiten zur Versorgung von Familien während Schwangerschaft, Geburt und dem 1. Lebensjahr aus. Wir planen Aktionen und schauen, wie wir uns in bundesweite Projekte des Vereins einbringen können. Wenn Ihr Euch mit uns engagieren wollt, seid Ihr herzlich eingeladen. Ihr müsst dazu nicht Mitglied von Mother Hood e.V. sein.

Unser nächstes Treffen:

Dienstag, 05.04.2016, um 19.30 Uhr bei
Anadolu am Hauptbahnhof,
Konrad-Adenauer-Platz 13,
40210 Düsseldorf
(aus dem Bahnhof kommend nach links gehen, nach ca. 3 Minuten seid Ihr da)

Wir freuen uns auf Euch!

Wenn möglich, schreibt uns kurz ob Ihr kommt an ak.elternprotest.dus@gmail.com oder sagt auf Facebook zu (Link zur Veranstaltung) – dann können wir besser planen.


Themen:

  • Wollen wir eine Aktion zum Welthebammentag am 5. Mai machen (Feiertag Christi Himmelfahrt)?
  • Infostand auf dem Geburtshaus-Trödel am Schillerplatz (21. Mai)

Themenwünsche oder Fragen: Schreibt uns gerne!


Weitere Infos über Mother Hood e.V. und unsere Arbeit findet Ihr unter www.mother-hood.de

Elternprotest-Stammtisch im Februar

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Wir treffen uns am Montag, 29.02.2016, um 19.30 Uhr bei
Anadolu am Hauptbahnhof,
Konrad-Adenauer-Platz 13,
40210 Düsseldorf
(aus dem Bahnhof kommend nach links gehen, nach ca. 3 Minuten seid Ihr da)

Wir freuen uns auf Euch!

Wenn möglich, schreibt uns kurz ob Ihr kommt an ak.elternprotest.dus@gmail.com oder sagt auf Facebook zu (Link zur Veranstaltung) – dann können wir besser planen.


Themen:

  • Infos über den Verein Mother Hood e.V. und wie Ihr Euch engagieren könnt
  • March of Roses am 6. März
  • Einladung zum Filmgespräch am 6. März zum Film „Einsame Geburt – Hebammen in Not“

Themenwünsche oder Fragen: Schreibt uns gerne!


Hintergrund:

Die Situation der Geburtshilfe verschlechtert sich in ganz Deutschland:

Wir Eltern wehren uns gegen diese Entwicklung. Wir fordern eine sichere und menschliche Geburtshilfe. Wenn Du mehr tun möchtest, als nur klicken und liken – komm vorbei!


Wir wollen:

  • Uns kennenlernen und vernetzen
  • Euch über den aktuellen Stand und Neues aus dem Verein Mother Hood informieren
  • Ideen für zukünftige Aktionen sammeln und besprechen

Der nächste Stammtisch wird wegen der Osterfeiertage im April stattfinden.
Wir treffen uns an wechselnden Wochentagen (Montag bis Donnerstag) immer in Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs.

Hebammenzentrale Düsseldorf

HZD

In Düsseldorf kommen derzeit auf rund 8000 Geburten im Jahr lediglich 180 Hebammen, die die Frauen vor und nach der Geburt betreuen können. Bisher kontaktieren Schwangere teilweise bis zu 40 Hebammen. Je später Frauen nach einer Hebamme suchen, desto aussichtsloser ist die Lage. Viele Hebammen sind bereits für die nächsten sechs Monate ausgebucht.

Nun wird die Hebammensuche in Düsseldorf etwas leichter: Anfang Mai hat die neue Hebammenzentrale ihre Arbeit aufgenommen und am 18. Juni wurde sie mit einer kleinen Einweihungsfeier offiziell eröffnet.

Wir vom Elternprotest möchten uns an dieser Stelle vor allem bei Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke und Ursula Holtmann-Schnieder von der SPD-Fraktion im Stadtrat bedanken. Beide haben uns im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Leiterin des Geburtshauses, Isabelle Rosa-Bian, empfangen. Sie haben die von uns geschilderte Problematik des Hebammenmangels in der Landeshauptstadt sehr ernst genommen und in ihre Fraktion getragen. Damit wurde der Weg geebnet, gemeinsam mit den Koalitionspartnern im Stadtrat nach einer Lösung zu suchen. Das Ergebnis: Die Stadt finanziert den Aufbau der Hebammenzentrale für Düsseldorf.

Hebamme suchen: gleich nach dem Schwangerschaftstest!

Unser Tipp für alle Schwangeren: Sucht Euch so früh wie möglich eine Hebamme. Am besten gleich nach dem Schwangerschaftstest. Eure Frauenärztin hat erst in drei Wochen einen Termin für Euch? Egal – kontaktiert die Hebammenzentrale, beginnt mit der Suche. Hebammen, die eine 1:1 Betreuung unter der Geburt anbieten – also im Geburtshaus, bei einer Hausgeburt oder als Beleghebamme – gibt es nur noch sehr wenige – hier heißt es, besonders früh mit der Suche zu beginnen.


Hebammenzentrale Düsseldorf

Telefon: 0211.691 691 11  ♦  E-Mail: info@hebammenzentrale-duesseldorf.de
Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 11 – 13 Uhr


Die Hebammenzentrale – ein Service auch für Hebammen

Die Einrichtung der Hebammenzentrale ist für Schwangere und werdende Eltern eine sehr große Entlastung, da sie nun eine konkrete Anlaufstelle haben und nicht mehr verzweifelt dutzende Hebammen abtelefonieren müssen. Auf der anderen Seite erhoffen uns für die Hebammen den gleichen Effekt: weniger belastende Absagen erteilen zu müssen und eine Erleichterung bei der Koordinierung. Außerdem hilft die Hebammenzentrale bei der Vermittlung von Urlaubsvertretungen und wird in Zukunft in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Düsseldorf auch Fortbildungen organisieren.

Zukunft der Hebammen: ungewiss

Der erste wichtige Schritt auf der kommunalen Ebene ist gemacht. Wir als Eltern möchten an dieser Stelle aber wiederholt unseren Appell an die Bundespolitik richten: Hebammen brauchen eine gesicherte Zukunftsperspektive! Doch hier sehen wir nur ein großes Fragezeichen. Und eins steht fest: Eine Hebammenzentrale braucht Hebammen!

P1040143 P1040148 DSC04766Oberbürgermeister Thomas Geisel im Gespräch mit Geburtshausleiterin Isabell Rosa-Bian

 

Leseempfehlung zur aktuellen Situation: Die Geburtshilfe steht vor dem Aus

Wer sich über die aktuelle Lage der Geburtshilfe in Deutschland informieren möchte, dem sei dieser umfassende Artikel von Elternaktivistin Michaela Skott ans Herz gelegt:

Das Wunder der Geburt ist zum Wirtschaftsfaktor verkommen – Ein kompletter Systemwechsel muss her.

„Schwangere, die keine Hebamme mehr für die Vorsorge oder Wochenbettbetreuung finden. Frauen, die zum nächsten Kreißsaal mehr als 30 Minuten fahren müssen – nicht wollen. Frauen, die, um zu gebären, zwei Wochen vor dem errechneten Termin in ein Boarding-Hotel gehen müssen, da in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld keine Klinik mehr ist. Frauen, die auf dem Rettungswagen ihre Kinder bekommen, wie im September in Ostholstein gleich zweimal geschehen. Kinder halten sich eben nicht an Termine. Frauen, die an Kliniktüren abgewiesen werden, weil der Kreißsaal überfüllt ist – oder im Kabuff nebenan entbinden müssen. Frauen, die ihr Recht auf die freie Wahl des Geburtsortes nicht ausüben können, weil es keine Geburtshäuser oder außerklinisch arbeitenden Gynäkologen und Hebammen mehr gibt. Steigende Interventions- und Kaiserschnittraten. Über 200 geburtshilfliche Stationen haben in den vergangenen zehn Jahren geschlossen. Ein Ende des Sterbens ist noch längst nicht in Sicht.“

http://www.die-tagespost.de/Die-Geburtshilfe-steht-vor-dem-Aus;art456,156157

Leseempfehlung: Wo sind all die Hebammen hin?

Wieder ein bewegender Text von Hebamme Anja Constance Gaca (Blog “Von guten Eltern”). Unbedingt lesenswert und aufschlussreich.

Wo sind all die Hebammen hin? | Von guten Eltern:

Ich möchte auch nicht weiter zusehen, wie Frauen traumatisiert aus Geburten hervorgehen, weil das wirtschaftliche Denken einer Klinik eine einfühlsame, sichere und gute Betreuung verhindert.

Unterversorgung in der Wochenbettbetreuung: In Düsseldorf fehlen Hebammen

Infostand Elternprotest Düsseldorf

Pressemitteilung vom 10.09.2014

Entgegen des bundesweiten Geburtenrückgangs kommen in Landeshauptstadt immer mehr Kinder zur Welt. In Düsseldorf fehlen jedoch Hebammen, die die Familien kurz nach der Geburt betreuen. Hebamme Isabelle Rosa Bian vom Geburtshaus Düsseldorf rät allen Schwangeren, sich so früh wie möglich eine Hebamme für die Zeit nach der Geburt zu suchen. Sie weiß, dass einige Frauen 20, 30 Hebammen kontaktieren müssen. Sie selbst erhält wöchentlich unzählige Anfragen, denen sie absagen muss. Rosa Bian mutmaßt, dass es schon einige Wöchnerinnen gibt, die nach der Geburt auf sich allein gestellt sind. Genau weiß das niemand. Welche langfristigen Folgen die fehlende Versorgung für die Frauen mit ihren Neugeborenen nach sich zieht, ist unklar. Klar ist jedoch, dass die Unterversorgung zunehmen wird. Durch die Kündigung der Berufshaftpflichtversicherung der freiberuflichen Geburtshelferinnen zum Juli 2016 werden zu diesem Zeitpunkt noch mehr Hebammen ihren Beruf aufgegeben haben. Ohne Haftpflichtversicherung dürfen sie nicht arbeiten. Für die Hebammen, die sich ausschließlich auf die Vor- und Nachsorge konzentrieren, erhöht sich die Haftpflichtprämie nach diesem Stichtag so drastisch, dass auch hier mit weiteren Berufsniederlegungen zu rechnen ist. Die Praxen der Frauen- und Kinderärzte sind jetzt schon überfüllt. Von dieser Seite können die jungen Familien keine Hilfe erwarten. Woher sie Unterstützung erhalten, ist ihnen selbst überlassen.

Wo überall in Deutschland Nachsorge-Hebammen fehlen, verdeutlicht der Deutsche Hebammenverband mit seiner „Landkarte der Unterversorgung“. Hier werden erstmals Zahlen zum Hebammenmangel erfasst. Um die Landkarte aktuell zu halten, ruft der Verband alle Schwangeren auf, ihren persönlichen Mangel zu melden. Die Karte ist auf der Internetseite www.hebammenverband.de/landkarte/ zu finden. Die Politik muss dringend handeln.

Lest auch hier:

NRZ vom 12.09.2014 Düsseldorfer Hebammen klagen über hohe Versicherungskosten

Rheinische Post vom 16.09.2014 Hebammen fürchten Engpass bei Wochenbett-Betreuung

Auch keine Hebamme gefunden?

Sammelklage

Die Jenaer Elternprotestgruppe setzt sich gemeinsam mit der Rechtsanwaltskanzlei Etzbach und der Hebamme Brigitte Bremer aus Oberhausen/Essen mit Hilfe einer Sammelklage dafür ein, dass die Schwangerenvorsorge, die Wochenbettbetreuung sowie die Wahlfreiheit bezüglich des Ortes für eine Geburt wieder und weiterhin bundesweit gewährleistet sind.

Liebe Eltern, liebe werdende Eltern,

Sie haben keine Hebamme für die Schwangerschaftsvorsorge, die Begleitung der Geburt an einem Ort Ihrer Wahl und/oder die Wochenbettbetreuung gefunden und dies, obwohl Sie ein Recht darauf haben!

Wir, die Elternprotestgruppe „Familien fordern Hebammen“ Jena/Weimar setzen uns gemeinsam mit der Rechtsanwältin Kirsten Etzbach, dem Rechtsanwalt Herrn Michael Etzbach und der Hebamme Brigitte Bremer aus Oberhausen/Essen mit Hilfe einer Sammelklage dafür ein, dass die genannte Betreuung und Begleitung wieder und weiterhin bundesweit gewährleistet ist.

Wir wissen, dass die Zeit der Schwangerschaft und mit einem Neugeborenen, eine Zeit voller Wunder und gleichzeitig oft auch anstrengend ist. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie trotzdem bereit wären, einen Teil dieser kostbaren Zeit dafür zu verwenden, an diesem Projekt mitzuwirken. Wir bemühen uns darum, den zeitlichen Aufwand für Sie so gering wie möglich zu halten und werden alles tun, um Sie bestens zu unterstützen. Es werden auf keinen Fall Fahrten zu Herrn Etzbach nach Oberhausen nötig sein.

Falls Sie Interesse haben, sich an einer Sammelklage zu beteiligen, besteht der erste Schritt darin, das folgende Formular auszufüllen. Ob Sie dann weitere Schritte mitgehen wollen, können Sie zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. Das Ausfüllen des Formulars ist zunächst ein Bekunden Ihres Interesses. Ob Ihr Fall für uns geeignet ist, entscheidet sich später. Wir werden Sie dann ggfs.kontaktieren.

Wir bedanken uns sehr herzlich,

Kirsten Etzbach, Michael Etzbach und Brigitte Bremer
Elisabeth Broders und Myriam Schwarzer
(Elternprotestgruppe „Familien fordern Hebammen“ Jena/Weimar)

Download Formular (PDF)