Anhörung vor dem Petitionsausschuss: Jetzt reden wir!

Elternpetition

Am kommenden Montag ist es endlich soweit: Die Elternpetition hat es vor den Petitionsausschuss des Bundestages geschafft! Petentin Michaela Skott wird stellvertretend für uns Frauen und Familien vor dem Ausschuss sprechen und klarstellen, dass in erster Linie wir Eltern von den Missständen in der Geburtshilfe betroffen sind. Auch in Düsseldorf haben wir hunderte Unterschriften für diese Petition gesammelt und nach Berlin geschickt.

Wer mehr dazu lesen will, schaut mal in Silkes Blog „Aberwehe!“ vorbei, sie hat das Thema mal wieder wunderbar auf den Punkt gebracht: bitte hier entlang.

Die öffentliche Anhörung wird live im Parlamentsfernsehen übertragen und steht danach in der Mediathek zur Verfügung. Bitte einschalten am Montag, 20.6.2016 ab 13 Uhr: https://www.bundestag.de/tv

Hier die offizielle Pressemitteilung des Vereins Mother Hood e.V. vom 17. Juni 2016:

Die Bundeselterninitiative Mother Hood e. V. begrüßt die Entscheidung des Petitionsausschusses des Bundestages, die Petentin Michaela Skott anzuhören. Skott engagiert sich seit Jahren für Frauenrechte und ist Mitglied von Mother Hood. 2014 forderte sie in der Petition Nr. 51168 das „Grundrecht mit freier Wahl des Geburtsortes sowie einer Geburtsbegleitung im Schlüssel von 1:1 durch eine Bezugshebamme“. Die öffentliche Anhörung findet am 20. Juni, 13 Uhr, in der Konrad-Adenauer-Straße 1, in Berlin, statt.

„In der Petition geht es um die Wahrung der Rechte von Frauen und Kindern rund um die Geburt. Dazu zählt den Geburtsort frei wählen zu können und die 1:1-Betreuung – egal, ob die Geburt in der Klinik oder Zuhause stattfindet – welche nachgewiesenermaßen zur größtmöglichen Sicherheit führt”, erklärt Michaela Skott. „Dieses Recht leitet sich aus mehreren Rechtsnormen ab und ist in Deutschland noch nicht verankert. Deshalb werden wir Eltern bei allen Entscheidungen, die ja die Gebärenden und Kinder direkt betreffen, gar nicht mit einbezogen und können auch nicht Klage erheben. Ich will, dass sich das ändert,“ so Skott.

Desolate Zustände

Die von Politikern oft dementierten schlechten Zustände in der Geburtshilfe (zuletzt in der Bundestagsdebatte vom 12. Mai) sind Realität: Die Versorgung Gebärender in Kliniken ist vielerorts katastrophal. Die freie Wahl des Geburtsortes, egal ob die Schwangere in einer Klinik, zu Hause oder im Geburtshaus gebären möchte, ist flächendeckend nicht mehr vorhanden. Die Anzahl der Geburtskliniken sinkt, obwohl die Geburtenrate steigt.

Verpflichtung des Gesetzgebers zur Sicherung des Berufsstandes der Hebammen

Die Probleme in der Geburtshilfe sind eng mit der Situation der Hebammen verbunden. Die von Gesundheitsminister Hermann Gröhe durchgesetzten Maßnahmen wie etwa der Sicherstellungszuschlag oder der Regressverzicht haben nicht den gewünschten Effekt. Die Arbeitsbedingungen der Hebammen und die damit verbundene Bezahlung bleiben weiterhin ungenügend. Viele geben deshalb auf und wandern in andere Berufe ab.

„Fehlen Hebammen, haben in erster Linie wir Eltern ein Problem”, sagt Eva Abert vom Vorstand von Mother Hood. „Wir fordern daher von der Politik, endlich die Forderungen der Eltern zu hören und ernst zu nehmen, so wie es nun hoffentlich mit der Anhörung geschieht“.

Die Bundestagspetition von Michaela Skott ist die vierte in nur sechs Jahren, die sich mit der Situation in der Geburtshilfe beschäftigt. “Passiert ist seither wenig, was die sich verschlechternden Zustände aufhalten kann”, fasst Abert zusammen.

(Die Pressemitteilung ist zuerst erschienen auf: http://www.mother-hood.de/presse/elterninitiative-mother-hood-jetzt-reden-wir.html)

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Mother Hood e.V. fragt die Krankenkassen: Zwangsdiagnostik für Schwangere?

Mother Hood Zwangsdiagnostik

Pressemitteilung des Vereins Mother Hood e.V.

Bonn, 26. Juni 2015 – Die Gesetzlichen Krankenkassen wollen erstmals aus der umfassenden und uneingeschränkten Versorgung der Frauen mit Hebammenhilfe aussteigen. So knüpfen sie die Übernahme von Entbindungskosten unter anderem an Zwangsuntersuchungen. Das ist das derzeitige Ergebnis aus den Verhandlungen zwischen dem GKV-SV und den Hebammenverbänden. Dagegen wendet sich die noch bis zum 30. Juni laufende Petition der Bundeselterninitiative „Mother Hood e.V.“ (www.change.org/elternprotest), die mittlerweile über 122.000-mal gezeichnet wurde – unter anderem von prominenten Unterstützerinnen und Unterstützern wie Nina Hagen, Nena, Josefine Preuss, Willi Weitzel, Judith Holofernes, Sophie Schütt und Pablo Sprungala.

Doch ob der GKV-SV mit seinen Plänen wirklich die Interessen seiner Mitglieder vertritt, wollte die Bundeselterninitiative „Mother Hood e.V.“ wissen und bat die 50 größten Gesetzlichen Krankenkassen um Stellungnahmen. Dabei ging es um die Frage, ob sich (werdende) Mütter auch zukünftig auf ihre Krankenkassen verlassen können.

Krankenkassen befürworten Einschränkung der Wahlfreiheit

Das Ergebnis ist ernüchternd: Entweder antworteten die Krankenkassen gar nicht oder mit einem Standardtext des GKV-SV und verwiesen auf die bevorstehende Schlichtung. „Es geht letztlich um die entscheidende Frage, ob werdende Eltern auch weiterhin Wahlfreiheit bezüglich des Geburtsortes haben,“ erläutert Eva Abert, Vorständin von Mother Hood e.V. „oder ob sie zukünftig durch eine Zwangsdiagnostik und weitere wissenschaftlich nicht belegte Kriterien in ihrem Recht auf Selbstbestimmung eingeschränkt werden.“ Lediglich eine Krankenkasse, die IKK Südwest, stellte im Sinne der Frauen über Einzelfallprüfungen in Aussicht, sollten die Pläne des GKV-SV umgesetzt werden.

Nun muss die bevorstehende Schlichtung zeigen, ob sich der GKV-SV mit seinen Plänen aufgrund eines Kriterienkatalogs durchsetzen kann, für den es – zumindest in Teilen – bisher keine wissenschaftlichen Belege gibt. Bei Eintreten dieser Kriterien soll nach Willen des Spitzenverbandes künftig eine Zwangsdiagnostik erforderlich sein, um weiterhin im häuslichen Umfeld entbinden zu dürfen. Ansonsten droht den Frauen Leistungsverlust. Dieser Vorgang ist bisher einmalig, da laut Patientenrechtegesetz Versicherte das Recht haben, Behandlungen abzulehnen, ohne dass dies Einfluss auf die Leistungen hat.

Über die Petition

Mit einer Petition unter www.change.org/elternprotest wendet sich die Bundeselterninitiative “Mother Hood” direkt an die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV), vertreten durch den Spitzenverband der GKV. “Mother Hood” fordert den GKV-SV auf, dass auch zukünftig die Kosten für die Hebammenhilfe unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Über “Mother Hood e.V.”

Die Bundeselterninitiative „Mother Hood e.V.“ setzt sich u. a. für eine echte Wahlfreiheit in Bezug auf den Geburtsort und den Geburtsmodus im Sinne einer sicheren, evidenzbasierten Geburtshilfe in Deutschland ein. Der Verein geht aus der Facebookgruppe “Hebammenunterstützung” mit 16.000 Mitgliedern hervor und wurde am 22. März 2015 gegründet. Mit zahlreichen Aktionen machen Eltern seit Februar 2014 auf die größer werdenden Missstände in der geburtshilflichen Versorgung in Deutschland aufmerksam. Mother Hood ist bundesweit mit zahlreichen weiteren Initiativen rund um das Thema Geburt vernetzt.

 

Danke Mama, dass es dir nicht egal ist, wie wir geboren werden!

Druck

Pressemitteilung des Vereins „Mother Hood“ vom 08.05.2015:

Weit über 85.000 UnterstützerInnen haben seit dem 1. Mai die Change-Petition “Übernahme der Kosten für Hebammen unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin sichern!” gezeichnet. Darunter auch bekannte Persönlichkeiten wie Nena und Nina Hagen.

So wandte sich die Sängerin Nena mit dem Verweis auf die aktuelle Elternprotest-Petition über die sozialen Medien an ihre Fans: “Jede schwangere Frau hat ein Grundrecht auf die liebevolle Begleitung ihrer Hebamme…und jedes ungeborene Kind hat ein Grundrecht auf einen liebevollen, friedlichen Empfang auf dieser Erde.” Auch Nina Hagen rief zum Handeln auf: “Bitte informiert Euch und checkt aus was hier abgeht, es ist unfassbar. Das dürfen wir nicht zulassen – wir müssen das gemeinsam angehen!”

Die vier Mother-Hood-Petenten Christina Baris, Julia Fertig, Hanno Köhncke und Michael Benecke freuen sich über diese prominente Unterstützung. “Nena und Nina Hagen beweisen damit, dass die dramatische Situation in der Versorgung mit Hebammen alle Familien in unserem Land betrifft. Ganz gleich, wie prominent du bist und wieviel Geld du hast: Wenn keine Hebammen mehr da sind, ist die Betreuung vor, während und nach der Geburt für alle Familien in Frage gestellt”, betont Julia Fertig, selbst zweifache Mutter aus Berlin.

Hanno Köhncke, fünffacher Hausgeburtsvater aus NRW, denkt an den bevorstehenden Muttertag: “Die stetig wachsende Zahl der Unterschriften zeigt deutlich, dass es den Müttern und Vätern und allen anderen Unterzeichnern nicht egal ist, wie Kinder heute und in Zukunft geboren werden”.

GKV-SV bleibt wissenschaftliche Belege schuldig
Eine offizielle Reaktion seitens des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV), an den die Petition gerichtet ist, gibt es bisher nicht. Versicherte, die sich im Zuge der Petition mit einer persönlichen Anfrage an ihre Krankenkasse gewendet haben, erhalten jedoch eine kassenübergreifende Standardantwort. Darin versichern die Kassen, es würde sich einzig um Entscheidungen im Sinne von “Qualität und Sicherheit” für Kinder und Mütter handeln. Die fehlenden wissenschaftlichen Belege für einen Teil des Kriterienkatalogs, bspw. das Überschreiten des errechneten Termins um einen Tag, blendet die Antwort jedoch aus. Ebenso den Fakt, dass mit den geplanten Einschränkungen für außerklinische Geburten allgemein das Recht der Frauen auf Selbstbestimmung, Aufklärung sowie freie Wahl des Geburtsortes beschnitten wird.

Über die Petition
Mit einer Petition unter www.change.org/elternprotest wendet sich die Bundeselterninitiative “Mother Hood” direkt an die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV), vertreten durch den Spitzenverband der GKV. “Mother Hood” fordert den GKV-SV auf, dass auch zukünftig die Kosten für die Hebammenhilfe unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Über “Mother Hood”
Die Bundeselterninitiative „Mother Hood“ setzt sich u. a. für eine echte Wahlfreiheit in Bezug auf den Geburtsort und den Geburtsmodus im Sinne einer sicheren, evidenzbasierten Geburtshilfe in Deutschland ein. Der Verein geht aus der Facebookgruppe “Hebammenunterstützung” mit 16.000 Mitgliedern hervor und wurde am 22. März 2015 gegründet. Mit zahlreichen Aktionen machen Eltern seit Februar 2014 auf die größer werdenden Missstände in der geburtshilflichen Versorgung in Deutschland aufmerksam. Mother Hood ist bundesweit mit zahlreichen weiteren Initiativen rund um das Thema Geburt vernetzt.

Die Online-Petition kann mitgezeichnet werden unter www.change.org/elternprotest

Kampagne: „Wir brauchen unsere Hebammen!“

unserehebammen
(Quelle: http://www.unsere-hebammen.de)

Pressemitteilung des DHV vom 9.12.2014

Die Hebammen in Deutschland stehen weiterhin vor großen Herausforderungen: Die Situation in Kliniken verschlechtert sich zunehmend für Hebammen. Immer mehr Kliniken schließen die Geburtshilfe. Eine langfristig tragfähige Lösung der Haftpflichtproblematik steht derzeit noch aus. Die wohnortnahe Versorgung mit Hebammenhilfe für jede Frau und Familie ist damit gefährdet. Der Hebammenverband hat deshalb heute eine Kampagne gestartet, die aufzeigt, was Hebammen leisten und unter welchen Arbeitsbedingungen sie dies tun.

Vor dem Bundeskanzleramt kamen heute Mittag in Berlin Unterstützerinnen und Unterstützer zusammen, um zu zeigen: Wir sind geboren mit der Hilfe unserer Hebammen. Wir wollen, dass das auch in Zukunft so bleibt. Der Hebammenverband möchte damit auf die Situation der Hebammen aufmerksam machen und fordert weiterhin eine politisch langfristig tragfähige Lösung der Problematiken, mit denen Hebammen insbesondere durch die massiv steigenden Kosten für die Haftpflichtversicherung konfrontiert sind. „Wir freuen uns über die vielen Eltern, Großeltern und weitere Unterstützerinnen, die sich für uns einsetzen“, meint Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. „Unsere Kampagne will auch zeigen, dass Hebammenarbeit unverzichtbar ist.“

Die Kampagne bindet Unterstützerinnen und Unterstützer ein und bietet diesen beispielsweise einen Fragebogen für den Infoabend an der Klinik an oder die Möglichkeit, einzutragen, wo sie keine Hebamme mehr gefunden haben. Bereits vor Kampagnenstart haben sich rund 200 Menschen gemeldet als Fotomodelle für die Kampagnenmotive. Sie zeigen damit ihr Gesicht für die Hebammen und sagen: “Wir brauchen unsere Hebammen!“ Die Kampagnenseite bietet unter www.unsere-hebammen.de allen Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten, Hebammen zu unterstützen.

Hebammenmangel in der Landeshauptstadt: Unser Treffen mit Klaudia Zepuntke (SPD)

Elternprotest-Klaudia-Zepuntke

Vertreterinnen der Initiative „Elternprotest Düsseldorf und Umgebung“ trafen sich am 16.09.2014 mit Düsseldorfs zweiter Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke (SPD) und der stellvertretenden Ratsfraktionsvorsitzenden der SPD Ursula Holtmann-Schnieder zu einem Gespräch über die Hebammensituation in Düsseldorf. Begleitet wurden die Elternvertreterinnen von Isabelle Rosa-Bian, Hebamme und fachliche Geschäftsführerin des örtlichen Geburtshauses. Anlass des Treffens waren zum Einen der aktuell bestehende Hebammenmangel in der Landeshauptstadt und die damit verbundene Sorge werdender Mütter und Familien. Zum Anderen wurde über die noch immer ungelöste Haftpflichtproblematik der Hebammen gesprochen, die den Berufsstand spätestens ab Juli 2016 mit dem Aus bedroht. Der Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands (BfHD) kann seinen Mitgliedern bereits ab Juli 2015 keine Haftpflichtversicherung mehr bereitstellen.

Beide Politikerinnen waren sehr gut informiert, so dass das Gespräch in einer konstruktiven Atmosphäre stattfand. Die Elternaktivistinnen berichteten, dass werdende Mütter in Düsseldorf auf der Suche nach einer Nachsorgehebamme oft verzweifeln, da sie über 30 Telefonnummern abarbeiten müssen – ohne Erfolgsgarantie. Außerdem wiesen sie auf den Verlust für Düsseldorfer Eltern durch die drohende Schließung des Geburtshauses hin. Dort finden – neben dem Angebot der Geburtshaus- und Hausgeburt – regelmäßig Vorträge und Kurse zu den Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Rückbildung, Baby und Kleinkind statt, die jährlich von über 2500 Eltern besucht werden. Rosa-Bian machte zudem deutlich, dass die freie Wahl des Geburtsortes in Düsseldorf schon jetzt nicht mehr gewährleistet ist. Aufgrund der hohen Auslastung musste das Geburtshaus 2014 zum ersten Mal Frauen absagen, die ihr Baby außerklinisch entbinden wollten. „Es gibt Frauen, die bei uns anrufen und fragen, bis wann sie schwanger sein müssen, um noch außerklinisch gebären zu können“, so Rosa-Bian.

Die engagierten Mütter befürchten auch für Düsseldorf in Zukunft ähnlich dramatische Zustände wie in anderen Städten. Als Beispiel nannten sie unter anderem München, wo Kliniken Geburtsanmeldungen wegen zu hoher Auslastung bereits ablehnen und Schwangere an andere Häuser verweisen müssen. Eine freie Wahl des Geburtsortes ist dort auch im Klinikbereich nicht mehr möglich. Bereits jetzt sind die Düsseldorfer Kreißsäle teilweise überlastet und Geburten müssen auf andere Zimmer ausgelagert werden. Die verbesserungswürdigen Arbeitsbedingungen in Geburtsstationen  belegt auch eine bundesweite Umfrage des Deutschen Hebammenverbandes (DHV). Immer mehr Hebammen klagen demnach über eine dauerhafte Überlastung, u. a. durch Rufbereitschaftsmissbrauch, regelmäßige Überstunden bis hin zu Doppelschichten.*) Leidtragende sind hier immer auch die gebärenden Frauen.

Die mitgebrachten Lösungsideen und Wünsche wurden mit Zepuntke und Holtmann-Schnieder ausführlich diskutiert und beraten, ebenso wie die Vorschläge der SPD-Politikerinnen. So werden die Ratsfrauen das Thema mit in ihre Fraktion nehmen, Kontakt mit dem Gesundheitsamt und dem Jugendamt aufnehmen und eine Anfrage zur Situation der Hebammen in Düsseldorf auf die Tagesordnung der öffentlichen Ratssitzung am 30.10.2014 setzen.

Am Ende des Gespräches überreichten die Elternvertreterinnen noch eine etwa 6 Meter lange Schriftrolle mit den Meinungen von Düsseldorferinnen und Düsseldorfern zum Thema: „Ohne Hebamme fehlt mir …“. Die Kommentare
hatten sie zuvor online und auf dem Familienfest des Geburtshauses gesammelt. Überdies präsentierten sie 303 Unterschriften, die für die aktuelle Bundestagspetition 51168 zur selbstbestimmten Geburt gesammelt wurden und nun auf dem Weg nach Berlin sind.

Über aktuelle Aktionen des Elternprotestes können sich Interessierte hier informieren https://elternprotestduesseldorf.wordpress.com/. Wer sich ebenfalls engagieren möchte, kann sich per mail an ak.elternprotest.dus@gmail.com melden.

*) Siehe hier http://www.hebammenverband.de/aktuell/nachricht-detail/datum/2014/02/11/artikel/die-situation-in-den-kliniken-ist-unertraeglich/
und hier http://www.hebammenverband.de/aktuell/nachricht-detail/datum/2014/06/20/artikel/arbeitsbedingungen-der-hebammen-in-den-kliniken-verschlechtern-sich

Politik schaut der Geburtshilfe beim Sterben zu

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Presseinformation der Elterninitiative Hebammenunterstützung vom 23.09.2014

Ab in’s Bett!
Politik schaut der Geburtshilfe beim Sterben zu

Paare, die noch mit der Sicherheit einer Hebammenbegleitung Kinder gebären wollen, sollten wissen: Der Countdown läuft! Nur wer noch heute, bis spätestens zum 7. Oktober, ein Kind zeugt, der kann auf eine Begleitung durch versicherte Hebammen hoffen.

„Die durchschnittliche Dauer einer Schwangerschaft berücksichtigt, läge der mögliche Entbindungstermin dann in etwa bei Ende Juni. Bis dahin laufen die aktuellen Versicherungen der Hebammen. Danach gibt es für freiberufliche Hebammen kaum bis keine akzeptablen Angebote zur Versicherung in der Geburtshilfe“, informiert der Elternprotest Hebammenunterstützung am 23. September.

Ab Juli 2015 wird es nur noch für die über den Deutschen Hebammenverband versicherten Geburtshelferinnen ein Angebot bis 2016 geben. Dies allerdings zu deutlich schlechteren Konditionen als bisher, was bspw. die Haftungssumme angeht.  Dafür jedoch erneut einhergehend mit einer Kostensteigerung von rund 20 Prozent. Weiterhin stehen insbesondere jene Hebammen, die sich (noch) der Geburtshilfe verpflichtet fühlen, vor den Scherben ihrer beruflichen Existenz. Jene, die bisher nicht im DHV organisiert waren, werden zu einer Mitgliedschaft förmlich gezwungen.

„Wie Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe weiter mit der Kunde einer Lösung durch die Lande ziehen kann, ist uns schleierhaft“, wundert man sich beim Elternprotest.
„Die fehlende Haftpflichtversicherung ist lediglich eines von vielen Symptomen des desolaten Zustands der deutschen Geburtshilfe“, betonen die Aktivistinnen.

Faktisch finde man schon heute an (zu) vielen Orten der Republik weder eine Hebamme für die Geburtsbegleitung noch für die Nachsorge. Wobei gerade in letzterem Punkt die Politik nicht müde wird, zu betonen, dass die Betreuung in Wochenbett und Stillzeit nach wie vor gewährleistet sei: „Das sind dreiste Lügen der Politiker oder Ausdruck völliger Unkenntnis der Materie“, stellen die Elternaktivisten fest. Bereits die IGES-Studie mit Daten aus den Jahren vor 2010 weist auf eine Unterversorgung in vielen Gebieten hin. „Diese Studie ist wesentlicher  Bestandteil des Abschlussberichtes der Interministeriellen Arbeitsgruppe unter Gröhe“, erläutert der Elternprotest und ergänzt „Niemand kann also behaupten, man kenne die Zahlen nicht. Und die Situation hat sich seither nicht verbessert“.  So verweisen die Elternaktivist*innen auf die zahlreichen freien Hebammen, die in einigen Bundesländern den Klinikbetrieb in der Geburtshilfe aufrechterhalten. In Bayern werden nach Angaben des Hebammenverbandes 60 Prozent der Kinder von freien Hebammen während der Geburt begleitet. Sie verweisen außerdem auf die Kliniken in der Fläche mit unter 500 Geburten jährlich, die laut einer Kassenstudie aus 2014 vor dem wirtschaftlichen Aus stehen.  In der Bewertung durch die Kassen heißt es u.a., dass „eine optimale Behandlungsqualität höher einzuschätzen sei, als die wohnortnahe Versorgung in dünn besiedeltem ländlichem Raum“.

„Was man bei den Kassen offensichtlich unter optimaler Behandlungsqualität versteht, sehen wir gerade im Norden Deutschlands“.  Mit großer Sorge blicken die Aktivist*innen nach Sylt und Ostholstein. Beides Regionen, in denen geburtshilfliche Kliniken bereits geschlossen haben. „Zwei Kinder wurden innerhalb kürzester Zeit in einem Rettungswagen geboren. Die Kaiserschnittrate der Sylterinnen liegt bei fast 100 Prozent mit dramatischen Folgen für die Gesundheit von Mutter und Kind, wie Hebammen aus der Nachsorge berichten“.

Von der Politik fühlen sich die Eltern größtenteils im Stich gelassen: „Nun wissen wir, was die Bundesregierung darunter versteht, wenn sie im Koalitionsvertrag davon spricht, die „Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung mit Geburtshilfe ist uns wichtig“. Die rechnen einfach auch jeden Rettungswagen mit ein!“

Weiterhin hieß es, man werde „die Situation der Geburtshilfe und der Hebammen beobachten“. „Sie wollen dem ohnehin schon mit Mängeln behafteten System beim Sterben zusehen“, stellt man im Elternprotest fest. „Möge Gott, oder wer auch immer, verhüten, dass es wirklich zu Todesfällen kommt“. Die Statistik arbeite an dieser Stelle traurigerweise gegen die Politik, ergänzen die Eltern.

Sie setzen sich auch künftig für eine sichere Geburtshilfe in Deutschland ein, die die Rechte der Kinder und Frauen auf eine unversehrte Geburt wahrt, und fordern, Elternvertreter mit an die Verhandlungstische zu setzen.

Hinsichtlich der Aufforderung, sich mit der Zeugung doch zu beeilen, setzen die Aktivist*innen augenzwinkernd hinzu: „Natürlich wissen wir, dass es dazu keines Bettes bedarf“. Einer Hebamme bei jeder Geburt jedoch schon.

Weitere Informationen und Ansprechpartner unter: www.hebammenunterstützung.de

Urteil stärkt Recht auf freie Wahl des Geburtsortes

Familien fordern Hebammen

Presseinformation der Elterninitiative Hebammenunterstützung vom 11.09.2014

Mit einem kürzlich gefällten Urteil stärkt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erneut das Recht der Frauen auf die freie Wahl des Geburtsortes.

In dem entschiedenen Fall ging es um eine Hebamme, die außerklinische Geburt betreut hatte, obwohl die medizinischen Standards eine Geburt im Krankenhaus vorgesehen hatten. In Deutschland wäre dies bspw. bei einer Beckenendlage des Kindes der Fall.

Die Hebamme hatte den Frauen wunschgemäß beigestanden und musste nun mit der Erteilung eines lebenslangen Berufsverbotes rechnen. Der EuGH jedoch stärkte die freie Entscheidung der Frauen und bezog sich auf ein ähnliches Urteil aus dem Jahre 2010 (Ternovsky gegen Ungarn) wonach diese höher zu werten sei, als klinische Richtlinien.

Zwar hätte eine Hebamme alles zu unternehmen, um in solche Situationen die Frauen umfassend aufzuklären und zu versuchen, die jeweilige Frau von einer Geburt im Krankenhaus zu überzeugen. Sollte diese dennoch eine außerklinische Geburt wünschen, so träte für die betreffende Hebamme der Dringlichkeitsfall ein, in dem sie auch ohne Anwesenheit eines Arztes die Geburt begleiten darf (Richtlinie 2005/36/EG, Art. 42 f, g).  „Ein großartiges Urteil im Sinne der Frauen“, sagen die Aktivistinnen des Elternprotestes Hebammenunterstützung und verweisen auf das Neue im Urteil vom 24. Juni: „Der Notfall tritt bereits mit dem ausgesprochenen Wunsch der Frau ein. Dies stärkt die selbstbestimmte, wohlinformierte Entscheidung der Frauen enorm“. Das Urteil bestätige auch den Elternprotest in seiner Tätigkeit. Die Gruppe setzt sich u.a. mit einer Petition an den Bundestag für das Grundrecht auf die freie Wahl des Geburtsortes und die Begleitung in einer 1:1 Betreuung durch eine Bezugshebamme ein. Alle Beteiligten seien nun aufgerufen umgehend Maßnahmen zu ergreifen, dass Hebammen ohne Angst ihrer Kerntätigkeit als Geburtshelferin nachgehen können und zwar dort, wo sie von den Frauen gebraucht würden. „Derzeit sitzt den Hebammen bei  jedem Schritt die Angst im Nacken“, wissen die Elternaktivistinnen. Selbstverständlich gehe es um verantwortliches Handeln und nicht um Fahrlässigkeit. „Aber wenn die Angst vor Juristen in Zukunft bestimmt, wo und wie wir unsere Kinder ins Leben begleiten, werden wir eher mehr als weniger Schadensfälle haben“, bestätigen die Eltern.

In Deutschland wird derzeit ein ähnlicher Sachverhalt behandelt. Die Ärztin und Hebamme Anna R. steht wegen Totschlags vor dem Landgericht Dortmund. U.a. wird ihr vorgeworfen, dass sie die Frau, die ausdrücklich eine Hausgeburt wünschte und dafür extra den Weg von Riga (Lettland) nach Unna in Kauf nahm, gar nicht erst hätte außerklinisch begleiten dürfen. Das Baby verstarb kurz vor oder während der Geburt. Die Todesursache ist unklar.

Hintergrund

Der Elternprotest Hebammenunterstützung ist eine Gruppe von Eltern und Expert*innen, die sich im Februar 2014 im Internet gegründet hat. Die Gruppe umfasst rund 16.000 Männer und Frauen bundesweit. Sie ist vernetzt mit zahlreichen anderen Partnern und organisiert dezentral regelmäßig Aktionen zur Verbesserung der Situation in der Geburtshilfe. Zu den Mitgliedern gehören u.a. Change-Petentin Anke Bastrop (Sie sorgte dafür, dass die Hebammenhilfe in den Koalitionsvertrag aufgenommen wurde.), Change-Petentin Bianca Kasting (Sie sammelte rund 425.000 Unterschriften in einem Aufruf an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.),  Hebamme und Bundestagspetentin Sabine Schmuck („Das wird Tote geben“,  sagte sie in einer öffentlichen Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Bundestags am 23. Juni 2014 über die Entwicklung in der Geburtshilfe.) , Bundestagspetentin Michaela Skott (aktuelle Petition 51 168/ Sie fordert das Grundrecht auf die freie Wahl des Geburtsortes und die 1:1-Betreuung während der Geburt durch eine Bezugshebamme.).

Netzwerkpartner: Human Rights in Childbirth/ Geburt e.V. Eckernförde/ Happy Birthday e.V./ Hebammen für Deutschland e.V. / Gerechte Geburt u.v.m.

Mehr Informationen und Ansprechpartner*innen finden Sie unter: www.hebammenunterstuetzung.de

Weitere Informationen: Deutsche Hebammen Zeitschrift

Unterversorgung in der Wochenbettbetreuung: In Düsseldorf fehlen Hebammen

Infostand Elternprotest Düsseldorf

Pressemitteilung vom 10.09.2014

Entgegen des bundesweiten Geburtenrückgangs kommen in Landeshauptstadt immer mehr Kinder zur Welt. In Düsseldorf fehlen jedoch Hebammen, die die Familien kurz nach der Geburt betreuen. Hebamme Isabelle Rosa Bian vom Geburtshaus Düsseldorf rät allen Schwangeren, sich so früh wie möglich eine Hebamme für die Zeit nach der Geburt zu suchen. Sie weiß, dass einige Frauen 20, 30 Hebammen kontaktieren müssen. Sie selbst erhält wöchentlich unzählige Anfragen, denen sie absagen muss. Rosa Bian mutmaßt, dass es schon einige Wöchnerinnen gibt, die nach der Geburt auf sich allein gestellt sind. Genau weiß das niemand. Welche langfristigen Folgen die fehlende Versorgung für die Frauen mit ihren Neugeborenen nach sich zieht, ist unklar. Klar ist jedoch, dass die Unterversorgung zunehmen wird. Durch die Kündigung der Berufshaftpflichtversicherung der freiberuflichen Geburtshelferinnen zum Juli 2016 werden zu diesem Zeitpunkt noch mehr Hebammen ihren Beruf aufgegeben haben. Ohne Haftpflichtversicherung dürfen sie nicht arbeiten. Für die Hebammen, die sich ausschließlich auf die Vor- und Nachsorge konzentrieren, erhöht sich die Haftpflichtprämie nach diesem Stichtag so drastisch, dass auch hier mit weiteren Berufsniederlegungen zu rechnen ist. Die Praxen der Frauen- und Kinderärzte sind jetzt schon überfüllt. Von dieser Seite können die jungen Familien keine Hilfe erwarten. Woher sie Unterstützung erhalten, ist ihnen selbst überlassen.

Wo überall in Deutschland Nachsorge-Hebammen fehlen, verdeutlicht der Deutsche Hebammenverband mit seiner „Landkarte der Unterversorgung“. Hier werden erstmals Zahlen zum Hebammenmangel erfasst. Um die Landkarte aktuell zu halten, ruft der Verband alle Schwangeren auf, ihren persönlichen Mangel zu melden. Die Karte ist auf der Internetseite www.hebammenverband.de/landkarte/ zu finden. Die Politik muss dringend handeln.

Lest auch hier:

NRZ vom 12.09.2014 Düsseldorfer Hebammen klagen über hohe Versicherungskosten

Rheinische Post vom 16.09.2014 Hebammen fürchten Engpass bei Wochenbett-Betreuung

Keine Entwarnung in der Geburtshilfe

Presseinformation der Elterninitiative Hebammenunterstützung vom 06.08.2014

Die Einigung zwischen den Hebammenverbänden und dem GKV-Spitzenverband auf eine höhere Vergütung zum Ausgleich der steigenden Versicherungsprämien stellt keine Lösung für die verfahrene Situation in der deutschen Geburtshilfe dar.

Der Elternprotest Hebammenunterstützung warnt eindringlich vor Augenwischerei: „Sowohl die Gesundheitsminister*innen der Länder als auch bspw. der DHV selbst sprechen von einem Zwischenschritt und fordern weiterhin nachhaltige und strukturelle Veränderungen“. Man schiebe das Problem nur um ein weiteres Jahr auf. „Im Juli des kommenden Jahres stehen wir vor der gleichen Situation wie im vergangenen Frühjahr.

Eine Veränderung gibt es jedoch: Allen Beteiligten ist nun klar, dass es um die Geburtshilfe im Ganzen geht“.

Das Problem sei längst keines mehr, das die freiberuflichen Hebammen allein betrifft, bestätigen die Aktivist*innen des Elternprotestes: „Die Kliniken ächzen genauso unter dem fehlerhaften System wie die freiberuflichen Hebammen und Ärzte.

Deutschlandweit schließen kleinere Kliniken weil sie wirtschaftlich nicht mehr rentabel arbeiten können. Für die Frauen und Kinder bedeutet dies, dass sie lange Anfahrtswege und damit ein höheres Risiko in Kauf nehmen müssen“. In den Kliniken selbst würde ebenfalls knapp geplant. Einerseits gibt es nicht mehr genug Hebammen, die für die geringen Angestelltenentgelte arbeiten wollten, andererseits gebiete das Gebot der Wirtschaftlichkeit, dass eine Hebamme im Kreißsaal mehrere Frauen gleichzeitig betreue. „Diese Entwicklung ist ein gesellschaftlicher Skandal!

Die notwendige Einigung als Lösung zu bezeichnen, ist daher nicht mehr als Augenwischerei“. Als Interessenvertretung der Familien setze sich der Elternprotest Hebammenunterstützung auch weiterhin aktiv für eine Verbesserung der Situation in der Geburtshilfe ein.

Hintergrund

Der Elternprotest Hebammenunterstützung ist eine Gruppe von Eltern und Expert*innen, die sich im Februar 2014 im Internet gegründet hat. Die Gruppe umfasst rund 16.000 Männer und Frauen bundesweit. Sie ist vernetzt mit zahlreichen anderen Partnern und organisiert dezentral regelmäßig Aktionen zur Verbesserung der Situation in der Geburtshilfe. Zu den Mitgliedern gehören u.a. Change-Petentin Anke Bastrop (Sie sorgte dafür, dass die Hebammenhilfe in den Koalitionsvertrag aufgenommen wurde) Change-Petentin Bianca Kasting (Sie sammelte rund 425.000 Unterschriften in einem Aufruf an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe) Hebamme und Bundestagspetentin Sabine Schmuck („Das wird Tote geben“, sagte sie in einer öffentlichen Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Bundestags über die Entwicklung in der Geburtshilfe) , Bundestagspetentin Michaela Skott (aktuelle Petition/ Sie fordert das Grundrecht auf die freie Wahl des Geburtsortes und die 1:1-Betreuung während der Geburt durch eine Bezugshebamme)

Netzwerkpartner: Human Rights in Childbirth/ Geburt e.V. Eckernförde/ Happy Birthday e.V./ Hebammen für Deutschland e.V. / Gerechte Geburt u.v.m.

Mehr Informationen und Ansprechpartner*innen finden Sie unter: www.hebammenunterstuetzung.de

Es ist 5 vor 12! – Keine flächendeckende sichere Geburtshilfe mehr in Deutschland

Pressemitteilung der Elterninitiative Hebammenunterstützung vom 8. Juli 2014:

Mit einer Reisewarnung für Schwangere ab der 36. Schwangerschaftswoche will der Elternprotest Hebammenunterstützung erneut auf die dramatischen Entwicklungen in der Versorgung mit geburtshilflichen Angeboten aufmerksam machen: „Es ist 5 vor 12. In bestimmte Urlaubsgebiete können Schwangere wegen mangelnder Versorgung heute nicht mehr reisen“, sagen die Elternaktivisten.

„Bereits heute gibt es in vielen Gegenden Deutschlands keine flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe mehr.
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